
WellHotel 8 [ leitartikel ] | Michael Klimesch | | Herausgeber | Was haben Dubai, Moldawien, Korea, St. Petersburg und der Olympiaort Sotschi gemeinsam? In all diesen Destinationen stehen Hotels, welche von Tiro- ler Architekten geplant und realisiert wurden. Die Interior Designer Köck + Bachler aus Fie- berbrunn haben nun gar den Zuschlag für das Olympiahotel in Sotschi erhalten (lesen Sie dazu mehr auf Seite 238). | International gefragt | Dass die alpenländi- sche Hotellerie in ihrer Qualitäts-Dichte und Innovationskraft weltweit keine Vergleiche zu scheuen braucht, ist hinlänglich bekannt. In den vergangenen Jahren haben aber auch immer mehr Planungsbüros den Weg an die internatio- nale Spitze geschafft. Eine enorm wichtige Ent- wicklung. Sind doch weltweite Erfahrungswerte auch für die heimische Hotellerie von großem Vorteil. Architekten, die etwa in Russland bauen, kön- nen nicht nur ihr bisher in den Alpen erworbe- nes Wissen ausweiten, sondern auch bestimmte Eigenheiten der Völker vor Ort erfahren. Ein nicht zu unterschätzender Wissensvorsprung, der letztendlich wieder den heimischen Hote- liers zugute kommt, wenn sie auf diese Planer setzen. | Olympia goes Tyrol | Dass die Organisatoren der Winterspiele 2014 in Sotschi auf heimisches Know-how vertrauen, gleicht einem Ritter- schlag. Wollen doch auch renommierte Büros aus aller Welt am olympischen Kuchen mitna- schen. Mit der Salzburger Partnerfirma h.i.s. haben Köck + Bachler schon bisher erfolgreich Großprojekte in Russland geplant und reali- siert – neben unzähligen heimischen Projekten, wohlgemerkt. Das offizielle Olympia-Hotel dürf- te aber trotzdem der bisherige Höhepunkt in der steilen Karriere sein. Daneben gibt es noch unzählige weitere heimische Planer, die erfolg- reich in aller Welt tätig sind. Zum Beispiel Prof. Arch h.c. Karl Landauer: der „Grandseigneur“ der Hotelarchitektur plante bereits in Korea, Moldawien sowie den größten Spa der Welt in Dubai. Das Motto „mit der Kraft der Alpen“ scheint also endgültig auch bei den großen weltweiten In- vestoren- und Betreibergruppen angekommen zu sein. Gut so! Olympiareif! Alpenländische Hotelarchitekten als Exportschlager | „In den vergangenen Jahren haben immer mehr heimische Pla- nungsbüros den Weg an die internationale Spitze geschafft.“ | l