Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Wellhotel 03/2011

WellHotel 19 Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Alpen als Abenteuerspielplatz ] ››››› Seil und vollziehen einen Freiluftflug. Das Fluggerät, das gewissermaßen einem Delta-Drachen ähnelt und vier Passagiere aufnimmt, beschleunigt schnell, rast dann mit bis zu 80 km/h über die Möseralm hin- weg und landet sicher in der Talstation. Dabei werden 700 Meter absolviert, die maximale Flughöhe beträgt 47 Meter über Grund. 750.000 Euro investierte die Region Serfaus-Fiss-Ladis in den „Fisser Flieger“, der nun die Einmaligkeit des „Fisser Fun- parks“, in dem sich auch die bereits sehr erfolgreiche Sommerrodelbahn „Fisser Flitzer“ befindet, unterstreicht. | Alpine Coaster | Auch Osttirol ist seit Kurzem um ein spektakuläres Ausflugsziel reicher: Die Lienzer Bergbahnen haben Weihnachten 2010 den „Osttirodler“ er- öffnet, den steilsten und längsten Alpine Coaster Österreichs. Neben Skivergnügen pur kann man am Hochstein seither auch Rodelspaß in neuer Dimension genießen. Sommer wie Winter auf einer sensatio- nellen Länge von 2,7 km auf Schienen von der Moosalm durch den Wald direkt in die Stadt flitzen und Lienz erleben auf eine Art, wie es noch nie zuvor möglich war, mit einem neuen Blick auf Schloss Bruck und einer atemberaubenden Aussicht auf die Stadt selbst. | Zitterpartie auf Hängebrücke | Die Schweiz hat dagegen eine andere Tou- rismus-Superlative zu bieten: die längste Fußgängerhängebrücke Europas, oberhalb von Sattel-Hochstuckli. Wer die 374 Me- ter auf dem wackligem Pfad, der sich über dem 50 Meter tiefer gelegenen Lauitobel erstreckt, nicht scheut, wird mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Die Bauherren hatten besonders hohe Hoff- nungen in den Giganten gesetzt: Die größ- te Fußgängerhängebrücke der Welt sollte es werden. Leider fehlten hierfür gute 16 Meter, die eine weitere Brücke in Japan aufbringen konnte. Die 102 Meter lange Triftbrücke im Kanton Bern, die ursprünglich nur den Zugang zur Trifthütte sichern sollte, er- freut sich, ebenso wie die 124 Meter lange Hängebrücke über die Massaschlucht im Gebiet des Aletschgletschers, größter Be- liebtheit. | Vier namhafte Quellen | Im Gotthard- massiv entsteht gerade ein europaweit ein- maliges Projekt, der „Vier-Quellen-Weg“. In wenigen Tagen können Erwachsene und Kinder auf gut ausgebauten Wanderwegen im Hochgebirge zu den Quellen bedeuten- der Flüsse gelangen, die in verschiedene Richtungen nach Italien, Deutschland und Frankreich fließen: zum Tomasee als Quel- le des Rheins; zum Lucendropass als Quelle der Reuss, welche sich später wieder mit dem Rhein vereinigt; zum Nufenenpass, der Quelle des Ticino, welcher in den Po fließt, und schließlich zum Rhoneglet- scher als Ausgangspunkt der Rhone. Diese vier Quellen können in einzelnen Tages- wanderungen erreicht werden: An den Ausgangs- und Endpunkten der Wande- rungen befinden sich jeweils Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel. Es bietet sich aber auch die Möglichkeit zu einer fünf- tägigen Wanderung mit guten Übernach- tungsgelegenheiten. | Hochseilgärten in den Alpen | Ein paar Bäume, zwischen denen Brücken, beweg- liche Elemente und Seilrutschen gespannt sind – mehr ist nicht nötig für ein be- sonders aufregendes Ferienvergnügen: Hochseilgärten liegen im Trend. Klettern, Balancieren, Rutschen und Hangeln in luf- tiger Höhe eröffnet neue Perspektiven und ist ein Spaß für die ganze Familie. So geht es zum Beipiel von Ratholz bei Immenstadt im Allgäu entweder mit der Bergbahn oder zu Fuß hinauf zur Bärenfalle: Dort bietet der gleichnamige Kletterpark 16 Parcours mit 170 verschiedenen Elementen. Um die schwierigste Route in 15 Me- tern Höhe zu bewältigen, muss man min- destens 16 Jahre alt sein. Doch auch Kinder und Einsteiger finden zwischen den Berg- fichten oberhalb des Alpsees genügend Herausforderungen wie ein riesiges Klet- ternetz und Seilbahn-Elemente. Ein Abenteuerpark mit über 200 Ele- menten sorgt in Gröbming in der Steier- mark für Adrenalinstöße. Am Fuß des Stoderzinken in der Dachstein-Tauern-Re- gion führen 18 Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade – Gesamtlänge 2000 Meter – auf bis zu 15 Meter Höhe. Für zu- sätzlichen Nervenkitzel sorgen 20 Flying Fox-Elemente, mit denen man bis zu 260 Meter weit durch die Baumwipfel saust. Wer dann immer noch nicht genug hat, der balanciert ohne Sicherung wie ein Ar- tist im Zirkus über einem großen Netz. | Geier-Sturzflug | Im „Naturerlebnis Hochseilgarten Zauberwinkl“ in der Wild- schönau in Tirol müssen 29 Übungen in 17 bis 24 Metern Höhe bewältigt werden. Höchster Punkt ist eine Aussichtsbank in 37 Metern, von der man einen eindrucks- vollenBlickinsInntalsowieaufdenWilden Kaiser genießt. Jede Tour wird von einem Führer begleitet, der für die Sicherheit sorgt. Besonders Mutige wagen am Schluss in „Geier-Sturzflug“-Manier den Sprung von einer stattlichen Fichte. Netze, Bal- ken, Baumstämme und Seilbrücken – rund 100 Elemente und 18 Seilrutschen mit bis