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Wellhotel 03/2011

WellHotel 18 Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Alpen als Abenteuerspielplatz ] ie Bergbahnen ermöglichen schon in nahezu jedem Gebiet einfache Wanderungen und Entdeckungstou- ren ohne mühsamen Aufstieg. Auch für weniger „geländegängige“ Be- sucher sind damit spektakuläre Hö- henerlebnisse garantiert, wie etwa im Garmischer Zugspitzgebiet. Rund 50 Meter oberhalb der Bergstation der Alpspitzbahn schwebt die Aussichtsplattform „AlpspiX“ mit ihren beiden insge- samt 13 Meter über dem Abgrund hervorstehenden Stegen aus Stahl in Form eines „X“. Am Ende der auf- wendigen Konstruktion erwartet die Gäste eine Glaswand – mit un- eingeschränktem Blick in fast 1000 Meter Tiefe. Diese außergewöhn- liche Architektur bringt nicht nur das Blut in Wallung, sondern macht einmalige Ausblicke zur Zugspitze, dem Höllental sowie dem schroffen Bergpanorama möglich. Nichts für schwache Nerven ist definitiv auch die Gipfelplattform „Top of Tyrol“ im Stubaital, die den Tirol-Urlaubern einen besonderen Nervenkitzel bereiten soll. Sie ragt am Grat des Großen-Isidor-Gipfels in 3210 Metern Höhe in die Bergwelt hinein – umgeben von insgesamt 109 Dreitausendern. Bei guter Sicht ist ein grandioser Blick über die Stu- baier Alpen bis hin zu den Dolomi- ten möglich. | Flitzer und Skyswing | Die Tiro- ler Urlaubsarena Serfaus-Fiss-Ladis gilt als Vorreiterin in Sachen Alpen- Spielplatz mit ihrem Sommer- Funpark bei der Möseralm samt Flitzbahn, Riesensprungturm und Murmeltier-Rodeo-Pfad. Traumspeed und Adrenalin pur bieten die Attraktionen wie Fis- ser Flitzer und Skyswing. Der Fis- ser Flieger war der weltweit erste Sky-Glider, der am Berg startet und übers Tal rast. Die Passagiere hängen an einem 28 mm starken Naturerlebnis und Nervenkitzel – die Alpen als Abenteuerspielplatz d Die Alpen, ein gewaltiges Massiv im Herzen Europas. Über 1200 Kilometer erstreckt sich der Gebirgsbo- gen durch acht Staaten. Seit über 150 Jahren wird die schroffe Schönheit der Alpen wirtschaftlich genutzt. 7,3 Millionen Gästebetten, 460 Millionen Nächtigungen jährlich – der Tourismus ist längst unverzichtbar geworden. Das einstige Kapital – nämlich die Landschaft – reicht den meisten Fremdenverkehrsregionen heute allerdings nicht mehr aus. Um die Destinationen des Winters ganzjährig attraktiv zu machen, setz- ten sie auf Nervenkitzel und Spaß in den Bergen. Die Devise dabei lautet: immer höher, weiter, größer, abenteuerlicher, spektakulärer! Foto:www.zugspitze.de/Lechner Text: Angela Jungfer Der Einstieg zur Schweizer Fußgänger-Hängebrücke „Raiffeisen Sky- walk“ befindet sich auf dem Mostelberg direkt bei der Bergstation der Gondelbahn Stuckli Rondo. Diese Brücke überspannt das wildromanti- sche Lauitobel in einer Höhe von bis zu 58 Metern. Die Länge von 374 Meter macht sie zur aktuell längsten Fußgängerhängebrücke Europas. Foto:www.sattel-hochstuckli.ch Magenkribbeln garantiert – 50 Meter oberhalb der Bergstation der Alpspitzbahn in Garmisch-Partenkir- chen schwebt die Aussichtsplattform „AlpspiX“ mit seinen 13 Meter über dem Abgrund hervorstehenden Stegen. Ein Blick in fast 1000 Meter Tiefe inklusive.