Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Wellhotel 03/2011

WellHotel 12 [ telegramm ] l [ telegramm ] l Im Oktober 2011 star- tet beim IST-Studieninstitut erstmals die Weiterbildung „Wellnesstherapeut“, mit der Allroundkräfte für die Well- ness- und Gesundheitsbranche ausgebildet werden. Zum Start dieses Fernstudiums bietet das IST allen, die sich bis 30.9.2011 für den Oktoberstart anmelden, einen Lizenzkurs im Bereich Er- nährung gratis dazu an. In der 17-monatigen Weiter- bildung „Wellnesstherapeut“ lernen die Teilnehmer neben theoretischen Grundlagen zu Anatomie, Physiologie oder Entspannungstechniken auch Anwendungen wie Thalasso, Ayurveda sowie Massagen ken- nen. Zusätzlich zum IST-Diplom „Wellnesstherapeut“ erlangen sie die Lizenzen „Aquatraining“, „Ayurvedische Massagen“ und „Sauna-Meister“. Nach dem Ab- schluss gelten die Absolventen als gefragte Allroundkräfte in Thermen, Day-Spas, Wellness- hotels usw. mit Schwerpunkten auf den praktischen Anwendun- gen im Wellnessbereich. Mit der Gratisteilnahme am IST-Kurs „Ernährungsbera- tung“ (dreimonatige Weiterbil- dung) oder „Ayurvedische Er- nährung“ (fünfmonatiger Kurs) – beide werden als staatlich zugelassener Fernunterricht durchgeführt – können die IST- Wellnesstherapeuten ihr Profil zusätzlich erweitern. www.ist.de l l l Erstmals Weiterbildung „Wellnesstherapeut“ Foto: www.neptunbad.de ... dass Förderungen und gelockerter Kündigungs- schutz die Einstellung von Menschen mit Behinderung im Ho- tel erleichtern. Neben finanziellen Beihilfen oder geringeren Lohnne- benkosten werden auch notwendige Umbaumaß- nahmen vom österreichi- schen Bundessozialamt gefördert. Alle Informa- tionen zu Arbeitsrecht und Förderungen bietet die Website www. arbeitundbehinderung.at Wussten Sie? Das IST-Studieninstitut startet im Oktober 2011 erstmals per Fernstudium die Weiterbildung „Wellnessthe- rapeut“. ++++++++++++++++++ Menschen mit Behinde- rung als Mitarbeiter im Hotel: Die Mitarbeiter- auswahl ist Chefsache. Unbestritten ist, dass viele Chefs wegschauen, wenn es um die Einstellung von Menschen mit Behinde- rung geht. Dass das nicht notwendig ist, zeigen Bei- spiele wie jenes von Ale- xander Ipp, Vizepräsident der Österreichischen Ho- teliervereinigung (ÖHV). Er blickt auf Jahre positi- ver Erfahrungen mit Mit- arbeitern mit besonderen Bedürfnissen zurück und erhielt 2002 für sein En- gagement von Bundesso- zialamt, Caritas und AMS den Job Oscar Integra- tion. Seine Hotels zeigen, dass Arbeit für Behinderte auch abseits vom Compu- ter möglich ist. In einem seiner Betriebe arbeitet seit Jahren ein taubstum- mes Zimmermädchen, andere Mitarbeiter sind geistig bzw. körperlich eingeschränkt. In die- sen Fällen waren weder Umbauten noch größere Änderungen im Arbeits- ablauf notwendig. Ipp: „Sie mögen teils in ihrem eigenen Tempo arbeiten. Dafür erledigen sie ihre Aufgaben über Jahre hin- weg umso zuverlässiger.“ Aktuell 205.120 Beschäftig- te in Österreichs Tourismus – bei weiter steigenden Zahlen. „Noch nie haben so viele Mit- arbeiter im Tourismus gearbei- tet“, betont Sepp Schellhorn, der Präsident der Österrei- chischen Hoteliervereinigung (ÖHV). „Denn im Gegensatz zu anderen Branchen und zum öf- fentlichen Dienst bauen wir kei- ne Mitarbeiter ab.“ Kritik übt Schellhorn an der Gewerkschaft: „Was in Beisln, Bars und beim Wirten ums Eck oft zum Alltag gehört, von Schwarzgeldzahlungen bis hin zu den Arbeitsbedingungen, hat nichts mit der gehobenen Hotellerie zu tun. Damit muss Schluss sein. Wenn die Gewerk- schaft dagegen gezielt vorgeht und mit der Verallgemeinerung aufhört, strecken wir ihr die Hand entgegen.“ Ingesamt generierte die ös- terreichische Tourismus- und Freizeitwirtschaft im Jahr 2010 über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,1 % des BIP und sicherte somit jeden 5. Voll- arbeitsplatz. www.oehv.at l l lImmer mehr Mitarbeiter arbeiten in Österreichs Tourismuswirtschaft – im Juli 2011 wurden insgesamt 205.120 Mitarbeiter gezählt, Tendenz steigend. Österreich: Tourismus-Beschäftigungsrekord Foto: www.oehv.at