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Wellhotel Juni 2011

Marillenknödel, Strudel, Marmelade oder köstlichen Edelbrand genos- sen hat, weiß, wovon man spricht. Wie gut, dass die Marille, in welcher Form auch immer, als beliebtes Mit- bringsel an allen Ecken erhältlich ist. Tipp: Kurzentschlossene Wach- au-Besucher können zur Erntezeit im Juli vom 22. bis 24. Juli beim tra- ditionellen „Spitzer Marillenkirtag“ oder in Krems von 14. bis 17. Juli da- bei sein, wenn es heißt: „Alles Ma- rille“ ... | Stilvolles (Hauben-)Schmausen | Neben den 58 Mitgliedsbetrieben der Niederösterreichischen Wirts- hauskultur, die aktuell an der Donau angesiedelt sind und mit bodenstän- diger, regionaler Gastlichkeit und freundlichen Preisen überzeugen, sind hier überdurchschnittlich viele Top-Köche beheimatet. Etwa die Hälfte der von Gault- Millau mit Hauben (13 bis 18 Punk- te) ausgezeichneten niederösterrei- chischen Betriebe befindet sich an der Donau! Herausragend im À-la-carte- „Ranking“ die kochende Legende Lisl Wagner-Bacher mit ihrem Land- haus Bacher in Mautern, gefolgt von Toni Mörwald im „Mörwald Kloster Und“, Tom Wallner, „Tom's Restau- rant“ unterhalb von Stift Melk, dem Restaurant Loibnerhof in Dürn- stein, den Restaurants Smaragd im Hotel Schachner-Krone, Maria Ta- ferl, Zum Kaiser von Österreich in Krems und Schloss Dürnstein sowie dem Florianihof in Weißenkirchen, Holzapfel’s Prandtauerhof in Joch- ing, dem Weingut und Gasthof Ja- mek und Restaurant Heinzle, beide in Weißenkirchen, der Late Stein Brasserie in Krems-Stein und dem Donauwirt Weißenkirchen. Kleiner Hinweis: In der Veran- staltungsreihe „Donau.Fisch.Wein“ servieren die besten Wirtshäuser und Restaurants der Region Köst- lichkeiten im Zeichen der Fische und bieten auch Kochkurse und Workshops an. Mehr Informationen dazu finden sich im Internet unter: www.donau-fisch-wein.at Ein einziger Wachau-Aufenthalt dürfte da wohl kaum ausreichend sein, um sich durch diese geballte kulinarische Höchstliga durchzu- schlemmen ... | Neue Mobilität auf Wachauer Wegen | Ab sofort ist ein autofreier Wachaugenuss möglich, seit kur- zem sind alle Orte und Ortsteile der Wachau durch eine bessere Abstim- mung und Taktung der unterschied- lichen öffentlichen Verkehrsmittel ohne Auto erreichbar. Interessant ist auch der neue Heurigenshuttle, um Einheimische wie Gäste an Freitagen und Samsta- gen mit späteren Bus-Verbindungen bis etwa 22 Uhr zwischen Melk und Krems gesund und munter heimzu- bringen. Ein neues Service wurde weiters für Radfahrer, die hier in Massen zu finden sind, installiert: Der Rad- tramper verkehrt zwischen Grein und Krems und bietet Radlern, die am Donauradweg unterwegs sind, die Möglichkeit, ihre Fahrräder be- quem auf einem Anhänger zu trans- portieren. Seit der vergangenen Saison wird an über 30 Stellen angebo- ten, den beliebten „Drahtesel“ bei Nextbike ganz bequem auszuleihen. Nach einer Registrierung per Tele- fon oder Internet kann's schon los- gehen. Pro Stunde ist ein Euro, für den ganzen Tag sind maximal fünf Euro zu bezahlen. Wen wundert's, dass die Wachau als Radlerparadies bereits in der ersten Leihradl-Saison niederösterreichischer Spitzenrei- ter ist. Die Wachau auch als Pilotregion der E-Mobilität: Elektro-Fahrräder und E-Bikes, Elektro-Scooter und Segways stehen an speziell markier- ten Verleihstationen bereit und ent- bieten sich als neuartige, umwelt- freundliche Fortbewegungsmittel durch die reizvolle Weltkulturerbe- Landschaft. Also, auf in die Wachau! www.donau.com WellHotel 49 Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Wachau ] Per Fahrrad und Schiff durchs Weltkulturerbe Wachau-Nibelungengau-Kremstal. Foto:RudolfLantschbauer Die Wachau – ein reich gedeckter Tisch; well- hotel-Redak- teurin Renate Linser-Sach- ers (li.) auf kulinarischem Besuch bei Lisl Wagner- Bacher.