Sonnengarantie und familiärer Charme prägen Tourismusregion Osttirol
Osttirol ist mit knapp einer Million Nächtigungen und Platz zwei eine Macht im Tiroler Sommertourismus. Nach der Fusionierung der bisherigen vier Verbände zum Tourismusverband Osttirol im vergangenen Jahr zeigt sich die neue Organisation gestärkt und mit innovativen Ideen zur Vermarktung der Vielfalt Osttirols gerüstet. Die Urtümlichkeit der Region, das Sporteldorado in den Dolomiten und die kulinarische Qualität Osttirols stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Osttirol Werbung will mit den beiden Themenregionen Nationalpark und Dolomiten den Marktanteil als Geheimtipp für den Natur-, Rad- und Wanderurlauber weiter ausbauen. Die Hauptquellmärkte für den Osttiroler Tourismus sind im Sommer mit 45% Deutschland, 25% Österreich, 15% Italien und mit 11% die Benelux-Staaten.
Im Winter konzentrieren sich die Osttiroler Touristiker verstärkt auf die neuen Hoffnungsmärkte wie Tschechien oder Kroatien. „Der überdurchschnittliche Anteil an österreichischen und italienischen Gästen erfordert eine Konzentration auf die regionale Marktbearbeitung über ein selbstbewusstes Auftreten der Marke Osttirol“, ist Obmann Franz Theurl überzeugt.
Italienische Gäste im Visier. Mit 1500 Fernsehspots auf sieben Sendern in Norditalien im Jahr 2007 wurde der Anteil der italienischen Gäste kontinuierlich ausgebaut. „Unser Ziel ist mittelfristig ein Marktanteil von 20% bei den italienischen Gästen“, betont der Obmann.
Für Franz Theurl gilt es, die Vielfalt Osttirols und die Einzigartigkeiten des Landesteiles über ansprechende Inszenierungen in den Fokus des Urlaubsmarktes zu rücken: „Wir verfügen über den längsten durchgehenden Klettersteig in den Alpen, zählen seit Jahren mit zu den Wanderspezialisten in Österreich und über den Giro d´Italia sind wir weit über die Grenzen Tirols hinaus als beliebte Radsportdestination bekannt. Es ist nun an der Zeit, diese Alleinstellungsmerkmale mit Nachdruck zu vermarkten und weiterzuentwickeln.“
Auch als Genussregion kann die Region punkten – mit sieben Haubenlokalen verfügt Osttirol über die höchste Dichte an Haubenlokalen aller Regionen Tirols.
Eine Urlaubsregion wächst zusammen. Am Anfang stand eine Trennung: Als Nachwirkung des 1. Weltkrieges verlor Österreich Südtirol, ein kleiner Teil verblieb bei Österreich: Osttirol – mit seiner Lage südlich des Salzburger Landes, östlich von Südtirol und westlich von Kärnten war lange Zeit von einer komfortablen Verbindung zum Norden hin abgeschnitten – aus heutiger Sicht ein Glücksfall. Die Destination blieb von Bettenburgen, die die bildschönen Orte zerstören, verschont. Osttirol als größter Bezirk des Bundeslandes Tirol hat insgesamt nur rund 50.000 Einwohner auf einer Fläche von 2020 Quadratkilometern.
Die Werte der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik bestätigen der „Hauptstadt“ Lienz mit einem Durchschnittswert von 1952 Stunden pro Jahr (Mittelwert der Jahre 1971-2000), dass sie die sonnenreichste Stadt in Österreich ist. Salzburg „liefert“ nur 1697 Stunden, Graz immerhin 1773. Dabei stellen sich den Wolken in Osttirol genau 241 Dreitausender entgegen – darunter bekannte „Größen“ wie Großglockner und Großvenediger. Die drei wichtigsten Flüsse Drau, Isel und Gail sorgen für spannende Wassersportmöglichkeiten >>>
>>> sowie für hunderte Kilometer bequeme Radwanderwege an Ufern, wo es garantiert keinen Dreitausender zu überwinden gilt – aber immer im Blickfeld beim Radeln.
Seit dem Bau der Felbertauernstraße 1967 ist Osttirol z. B. von München oder Innsbruck in rund zwei Stunden bequem erreichbar. Erst vor wenigen Jahren geschlossene Autobahn-Lücken zwischen Wien, Graz und Klagenfurt verkürzen auch den Weg in Österreichs Osten auf sehr komfortable Weise. Und der Flughafen Klagenfurt sorgt inzwischen für vielseitige Verbindungen zum internationalen Flugnetz.
Seit vergangenem Herbst ist die Region durch die Zusammenlegung der bisherigen vier Tourismusverbände auch organisatorisch einen großen Schritt weiter. Das einheitliche Buchungs- und Informationssystem bringt kurze Wege und das „richtige“ Angebot am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Die Osttirol Werbung kann nun Produkte wie etwa die „Osttirol Card“, Wanderwochen mit „Kampfpreisen“ ab 169,- Euro für 7 Tage inklusive 23 Sonderleistungen oder die Weltpremiere „Haubenrallye Osttirol“ von der Ideenfindung über die Gestaltung der Inhalte bis hin zum Verkauf durchgehend betreuen. Ein Verfahren, das sich letztendlich auf die Urlaubs-Qualität für Gäste in Osttirol positiv auswirkt.
Kultur in reinster Form. Ihre Eigenständigkeit hat die Osttiroler zusammengeschweißt, man sieht Osttirol hier als gleichberechtigten Landesteil Tirols (neben Nord- und Südtirol), nicht als Bezirk. Die hohen Berge ließen den Tourismus hier bedächtiger und nachhaltiger wachsen als im Inntal, Vieles der bekannten Tiroler Kultur ist hier noch in reinster Form erhalten. Die vielen Film- und Fotoproduktionen vor Ort bestätigen das.
Sieben Gäste pro Jahr kommen im Schnitt auf jeden Osttiroler, ein Bruchteil des Massentourismus in anderen Alpenregionen. Durch das gesunde Verhältnis Gast / Einheimischer wird hier der Tourismus durchgehend als positiv empfunden, und man begegnet den Gästen mit Respekt und Natürlichkeit.
Man ist sich in Osttirol einig, dass einzig ein gesunder Tourismus am besten zur Region passt, um sich langfristig weiterentwickeln zu können. Daher investiert man überdurchschnittlich viel in den Ausbau der touristischen Infrastruktur, um das bereits sehr gute Angebot noch zu verbessern.
Sonnengarantie und Top-Ergebnisse im Winter. Nach vielen Zitter-Wintern in Bezug auf Schnee scheint die überall präsente Krise Osttirol in diesem Winter total übersehen zu haben. 93.000 Nächtigungen mehr als im Jahr davor sind für Obmann Franz Theurl ein Grund, erfreut in die Zukunft zu schauen. Neue Aufstiegshilfen, mehr Pisten und vor allem wieder einmal Schnee in Hülle und Fülle – dieses Rezept ging auf. Zwei Drittel der zusätzlichen Nächtigungen im vergangenen Winter erwirtschaftete das Gebiet rund um die Region Großglockner Resort in Matrei, Kals und dem Virgental.
Die meisten Nächtigungen hat immer noch St. Jakob mit 162.000, gefolgt von Matrei mit 153.000 und Sillian mit 92.000. Osttirol-Geschäftsführer Helmuth Micheler in strahlender Gewinnerlaune: „Heuer konnten wir insgesamt um 11,2% zulegen. Damit gehören wir sicher zu den Gewinnern.“ Mit den vielen anstehenden Events und auch den neuen Hotelbetten im Grandhotel Lienz und anderen Hotels hofft Micheler auch für den kommenden Winter auf gute Ergebnisse.
Wer zum Sonnenskilauf nach Osttirol kommt, kann sich auf den Sonnenreichtum der Alpensüdseite bei gleichzeitiger Schneesicherheit freuen. Dank der Höhenlage tummeln sich Sonnen-Skiläufer bis Ostern auf makellos weißen Firnpisten aller Schwierigkeitsgrade. Die Lienzer Dolomiten sind das erste und einzige Wintersportgebiet mit Sonnengarantie. Mit knapp 2000 Sonnenstunden pro Jahr kann sich die sonnenreichste Region Österreichs diesen Service leisten.
Wer hier eines der angebotenen Wochenpakete rings um die Sonnenstadt Lienz wählt und die Sonnengarantie dazubucht, der erhält für alle Tage, an denen nicht mindestens drei Stunden die Sonne scheint, je ein Siebtel des Paketpreises (Unterkunft und Skipass) zurück.