Wellness & Beauty
Isabella Krassnitzer‘s Wellness-Hoch
Im harmonischen Einklang mit sich und der herrlichen Natur des Salzburger Pinzgaus erlebte ORF-Wetterfrosch Isabella Krassnitzer im zweiten Vollholzhotel Österreichs, der Forsthofalm in Leogang, von WellHotel begleitet, Mußestunden der fast schon überirdischen Art. Über den Wolken war die Freiheit wirklich beeindruckend ...
Petrus strahlte (nonanet!), als sich ORF-Wetterfrosch Isabella Krassnitzer auf der „sinnlichsten Alm der Welt“ bei der Familie Widauer in Leogang eine Relax-Zeit gönnte. Die viel beschäftigte Moderatorin genoss in vollen Zügen Natur pur im und rund um das Bio-Vollholzhotel Forsthofalm (aus dem Hause Thoma Holz100), dem ersten seiner innovativen Art in Salzburger Landen. Wellness im Holzmantel als Symbiose mit Mutter Natur, von Menschenhand behutsam zusammengefügt.
In äußerst entspannter Atmosphäre durfte WellHotel-Redakteurin Renate Linser samt Fototeam Isabella Krassnitzer bei ihrer im wahrsten Sinne des Wortes natürlichen Verschnaufpause begleiten.
WellHotel: Was assoziieren Sie ganz subjektiv mit dem Begriff „Wellness“?
Isabella
Krassnitzer: Ich bin nie verbissen sportlich gewesen, aber immer ganz
gut mit den anderen mitgekommen. Den Spaß am Laufen habe ich vor etwa
zehn Jahren in Wien entdeckt. Vor einigen Monaten jedoch hat mich eine
Sportart richtig gefangen genommen, eine Art Power-Yoga, und mein
Lehrer in Telfs ist fantastisch. Er unterrichtet auch in Innsbruck,
hier ist die Yoga-Stunde aber sehr meditativ. Die Kombination aus
beidem ist erfüllend. Eine wunderbare Ergänzung zu der Schiene, die ich
mir gerade lege, im Hier und Jetzt zu leben. In Zeiten wie diesen
Zukunftsängste zwar zu realisieren, aber diese nicht zu leben. Mich
selber mögen, erdiger werden, eine Mitte finden.
WellHotel: Wie wird man zum Wetterfrosch der Nation?
Isabella
Krassnitzer: Was mich betrifft durch einen Zufall. Bei einem vom ORF
ausgeschriebenen Casting wollte ich mich eigentlich für die Sparten
Sprachen und EDV bewerben, bin aber zum Wettercasting angetreten. Ich
wurde genommen, und schon während der Probezeit haben mich Wetter und
Klima immer stärker zu interessieren begonnen. Der Rest ist
mittlerweile bereits Geschichte, es folgten elf Jahre als Wetterfrosch
in der „Zeit im Bild“, wo ich auch in Wien gelebt habe. Heute noch
werfe ich jeden Tag einen Blick aufs Satellitenbild, ich kann einfach
nicht anders, es ist eine „spinnerte“ Leidenschaft.
WellHotel: Sie leben als gebürtige Klagenfurterin, in Tirol
aufgewachsen, mit langem Wien-Intermezzo nun großteils wieder in
Innsbruck. Was hat Sie in die Heimat zurückgezogen?
Isabella
Krassnitzer: In meinem Herzen bin ich Tirolerin, allerdings inzwischen
wohl auch Wienerin geworden. Meine Woche ist seit viereinhalb Jahren
eingeteilt in fünf Innsbruck- und zwei Wien-Tage. Meine Mutter lebt in
Tirol und seit meine Tochter schulpflichtig ist, macht das so mehr
Sinn, ich könnte nicht jeden Abend im ZIB-Studio stehen. Vormittags
moderiere ich hier für Radio Tirol, und „Radio machen“ ist nicht
einfach. Jede Unehrlichkeit hört der Hörer sofort heraus. Da lenken
weder Deko noch Make-up ab, da wirst du sofort entlarvt, wenn du dir
nicht sicher bist.
Mein Programmchef hat Wissen und Charisma, ich habe beim Radio viel gelernt. Das ist eine spannende Herausforderung.
Nebenbei vertrete ich ab und an im ORF den Tiroler „Wetterfrosch“ Erhard Berger.
WellHotel: Was führt Sie regelmäßig nach Wien?
Isabella Krassnitzer: Ich moderiere wöchentlich beim ORF die Euromillionen, weiters diverse Veranstaltungen,
Kongresse und Unterhaltungsabende. Ich bin für Events dieser Art buchbar.
WellHotel: Apropos ORF – wie sehen Sie als Insider seine Zukunft?
Isabella
Krassnitzer: Generell bietet der ORF lustige Unterhaltung und vor allem
gute und sachliche Information. Das Programm ist deutlich besser als so
manch einer unkt. Schlecht g‘redt ist schnell, aber finden Sie in den
Privatsendern immer ein erfüllendes Angebot? Im Hinblick auf die
Verteilung der Gelder wird sich sicher etwas ändern müssen, nur im
Kleinen zu sparen ruft unter den Mitarbeitern Unmut und Unsicherheit
hervor. Zudem denke ich, wir haben gute Kräfte Inhouse und wir haben
Menschen mit großem Potential, die noch irgendwo im „Apparat“ stecken
und deren Fähigkeiten und Talente nicht ans Licht kommen. Mehr
Teamgeist und ehrlichere Durchsicht würde ich mir wünschen, denn ich
schätze den ORF. Zudem konnte ich im Bereich Human Ressources in Wien
viele Kurse belegen, die mich gestärkt haben. Licht, Ton,
journalistischer Grundkurs, Dramaturgie und vieles mehr.
WellHotel: Und wie sehen Sie Ihre persönliche berufliche Zukunft?
Isabella Krassnitzer: Wie schon erwähnt, weiterhin sehr gerne beim ORF, daneben in der Eventmoderation –
und diese verstärkt auszubauen. Da gibt es sehr konkrete Vorstellungen, ganz der Wirtschaftskrise angepasst.
WellHotel: Sie sind bekennender (und praktizierender) Reise-Freak und mit vier beherrschenden Fremdsprachen
überall „daheim“. Was fasziniert Sie an der großen, weiten Welt?
Isabella
Krassnitzer: Einatmen, ausatmen, das Essen, die Leute, die Kulturen und
die Topographie genießen. Mein Studium (Geografie mit Diplomarbeit in
Frankreich, Anm.) habe ich mit Radreisen finanziert, die Liebe zum
Reisen aber schon als Kind entdeckt. So war ich als Sechsjährige
diejenige, die ihrer Mutter den Koffer gepackt hat.
WellHotel: Wie gefällt‘s Ihnen nun hier droben auf dem Berg in der Forsthofalm – sozusagen als Kontrastprogramm?
Isabella
Krassnitzer: In der Früh war‘s noch neblig, dann hat die Decke
aufgerissen und ich habe die Skipiste unter blauem Himmel (mit einem
Aufschrei) direkt vor meinem Balkon zum ersten Mal gesehen.
Glas und Natur, so weit das Auge reicht – das will ich öfter haben ... hier bist du frei, das ist wirklich eine Wucht.
derneue.orf.at/orfstars/krassnitzer
www.forsthofalm.at