25 Ausgaben WellHotel
Ein Streifzug durch sechs Jahre Hotel- & Wellnessbranche
Als im Sommer 2003 das WellHotel als spontane Idee der beiden Herausgeber Michael Klimesch und Mathias Huter geboren und in Folge in der damals noch recht bescheidenen Redaktion in Reutte die erste Ausgabe in die Realität umgesetzt wurde, konnte noch niemand ahnen, welchen Siegeszug dieses neue Wellness- und Tourismusfachmagazin im knalligen Grün-gelb in der österreichischen und Südtiroler Branche antreten sollte. Von Anfang an maßgeblich an der Umsetzung beteiligt war auch Redakteurin Renate Linser. Inzwischen sind es stattliche 25 Ausgaben geworden – Grund genug für das Team, einmal auf die Suche nach den eigenen Wurzeln zu gehen und im Blätterforst der vergangenen Ausgaben nach Highlights und Kuriositäten zu fahnden.
Fast schüchtern wie das Lächeln des blonden Models auf der Titelseite erblickte WellHotel mit 68 Seiten Ende 2003 das Licht der Welt. Das Model warb damals lächelnd für den Kultdrink B52 bzw. dessen neue revolutionäre einfache Zubereitung – und auch WellHotel sollte die österreichische Medienlandschaft im Bereich Tourismus revolutionieren.
Kein Geringerer als der damalige Landeshauptmann Herwig van Staa wünschte dem neuen Tourismusmagazin aus dem Tiroler Außerfern in seiner ersten Ausgabe langfristigen Erfolg und behielt mit seinen Worten glücklicherweise Recht.
Ein Highlight des neuen Magazins war bereits in der ersten Ausgabe der witzige Cartoon von Johannes Leismüller, in dem er das Zusammentreffen der Wellness-hungrigen Urlauberinnen und der männlichen heimischen Bevölkerung in der Sauna treffend aufs Korn nahm. Seitdem sind die humorvollen, aber manchmal auch zum Nachdenken anregenden Zeichnungen aus dem WellHotel nicht mehr wegzudenken. Ebenfalls schon seit dem ersten Heft ein fixer und äußerst beliebter Bestandteil ist der Wellness-Check. Skiweltmeisterin Niki Hosp eröffnete den Reigen der prominenten Wellnesstester und -testerinnen im Hotel „... liebes Rot Flüh“.
Den Reigen der Starköche mit ihren Menüvorschlägen eröffnete hingegen Stefan Egger aus Zell am Ziller. Er kredenzte den Lesern zum Auftakt eine Pyramide von Kohlrabi und Erdäpfel mit Steinpilzen und Zillertaler Gamskotelette.
Das erste WellHotel gab auch Einblicke in die Welt des Architekten Karl Landauer, der von Maurach aus Hotels in aller Welt plant.
Unser Magazin führte auch ein Interview mit dem Tiroler Wellness-Pionier Karl Reiter vom Posthotel in Achenkirch, der einen Einblick in seine Philosophie als Tourismuspionier gab. Interessierte Leser staunten auch über den Bau des mittlerweile renommierten Aqua Domes in Längenfeld oder über eine Bar in Innsbruck, die als Barbierstube dient.
| Frauenpower in Ausgabe 2 | Elisabeth Gürtler, die First Lady in Österreichs Tourismuswelt, zierte verschmitzt lächelnd den Titel der zweiten Ausgabe von WellHotel. Sie stellte ihr Hotel Astoria in Seefeld vor und gab Einblicke in das anstrengende Leben als Chefin eines 5-Sterne-Hotels. Die Sacher-Chefin stand stellvertretend für die neue Frauenpower in Österreichs Tourismus. Die neue Tourismus-Chefin von Kitzbühel, Renate Danler, wollte die Gamsstadt mit Spitzenqualität als Golf- und Kongresszentrum etablieren und Gretl Patscheider stellte den Wellness Cluster Tirol vor. WellHotel hatte auch bereits in der zweiten Ausgabe das Thema Feng-Shui und das richtige Gestalten eines Hotels im Sinne dieser asiatischen Philosophie im Auge und ließ sich von Expertin Renate Gurtner-Müller in dieses bis heute aktuelle Thema einführen.
Für den männlichen Ausgleich sorgte Österreichs beliebtester Fernsehkoch Alois Mattersberger, der beim Wellness-Check viel Haut zeigte und zu seinen Wurzeln im Hotel Engel in Grän zurückkehrte. Mit Hühnerspießchen auf Feige sorgte er fürs passende Wellness-Menü.
| Tourismusverbände, Liegen und Cocktails in Ausgabe 3 | Wild gestritten wurde im Sommer 2004 in Tirol über die geplanten Zusammenlegungen der Tourismusverbände. Das Ziel des Landes Tirols war es damals, aus den bestehenden 92 Regionen – bis zum Jahr 2008 – 25 Großregionen zu formen. WellHotel nahm sich in Ausgabe Nummer 3 des brisanten Themas an und interviewte Dr. Gerhard Föger, den Leiter der Tiroler Tourismusabteilung, der für das ehrgeizige Landesprojekt federführend war und mit großem Widerstand kämpfen musste. Föger verteidigte die Absichten der Landesregierung als sinnvoll und gab offen zu, dass bei den Verhandlungen mit den Tourismusobmännern schon mal die Fetzen fliegen. Er halte zwar viel aus, aber wenn man ihm vorwerfe, er sei bei Putin in die Schule gegangen, das gehe dann doch zu weit, gestand er schmunzelnd.
Keine grauen Haare wegen der Diskussionen über die Zusammenlegung der Fremdenverkehrsverbände ließ sich LH-Stellvertreter Ferdinand Eberle beim Wellness-Check im „Schwarz“ wachsen. Er erholte sich in Mieming vom Politalltag und fand sogar noch Zeit zum Energietanken im Fitnessstudio und verriet den Lesern, dass dieses Wochenende wirklich seine allererste Erfahrung mit Wellness war.
Cocktailmeister Kurt Lorbek plauderte aus dem Nähkästchen. Der frisch gekrönte österreichische Vizemeister im Longdrinkwettbewerb erzählte im Interview, dass er über 500 Cocktails aus dem Kopf mixen kann und was einen guten Barmann ausmacht: Fachwissen, Verschwiegenheit, das sich in Szene setzen können, aber auch die Sensibilität, jedem Gast den richtigen Cocktail zu mixen, sowie gepflegtes und sauberes Auftreten.
WellHotel stellte auch eine neuartige Relaxliege vor, die immer dort steht, wo die Sonne grad scheint. Die Tiroler Erfindung steht dank eines patentierten Niveauausgleichssystems immer gerade und kann deswegen auch im unwegsamsten Gelände immer auf dem sonnigsten Plätzchen aufgestellt werden. Nicht unbedingt in der prallen Sonne zu positionieren ist die neuartige Entspannungsliege „Ästhidako“, die Hotelier Franz Nitz in seinem Sporthotel „Sonnenuhr“ das erste Mal in Tirol aufstellte. Die speziell angefertigte Massageliege verbindet kunstvoll Farb-, Geruchs- und Schwingungstherapien.
| Wasser und Natur pur in Ausgabe 4 | Keine Cocktails, dafür aber pures Wasser war ein Thema, das in der vierten Ausgabe eine große Rolle spielte. Das kostenpflichtige Servieren von Quellwasser sorgte für hitzige Diskussionen in den heimischen Tourismusgebieten, und unser Magazin bat den Auslöser der Diskussion ums kühle Nass, Stanglwirt Balthasar Hauser, deshalb auch gleich zum Interview.
Hansjörg Krismer stellte sein innovatives Outdoorwellness-Konzept „deep in“ vor. Mit dieser Wellnesseinrichtung eingebettet in Tanks mitten im Grünen will der Tiroler Planer noch mehr in die Natur eintauchen. Mitten in der Tiroler Bergwelt stellte sich die Familie Riml mit ihren Hotels vor.
Martin Sieberer vom Trofana Tyrol verwendete mit Kürbissuppe und Schwammerltartare beim Wellness Menü ebenfalls nur leichte Produkte aus der Natur.
Selbst Medikopter-Darsteller Serge Falck verzichtete ganz auf die Technik seines Fluggeräts und relaxte ganz natürlich beim Stanglwirt in Going. Ob der prominente Schauspieler fürs Tiroler Quellwasser extra bezahlen musste, blieb selbst WellHotel verborgen.
| Romantik und Leidenschaft in Ausgabe 5 | War das Magazin in seinen Kinderschuhen noch recht Tirol lastig, konnte WellHotel mit der fünften Ausgabe dank seiner interessierten Leser auch die gehobene Hotellerie in Vorarlberg und Salzburg als Leserkreis willkommen heißen und umfasste erstmals über 100 Seiten.
Im Leitartikel ging das Magazin dem Trend zum romantischen Liebesurlaub nach und stellte führende Romantikhotels in Österreich vor. Die immer wildere Blüten treibenden Ideen der Architekten nahm Johannes Leismüller in seinem Cartoon gekonnt aufs Korn.
Der Präsident der Tiroler Sommeliers, Norbert Waldnig, untermauerte, dass zu einem romantischen Urlaub auch meist ein gutes Glas Wein dazugehöre und dass die Leidenschaft eben manchmal auch im Wein liegen könne.
Ähnlich leidenschaftlich argumentierte Josef Margreiter, Chef der Tirol Werbung. Er gab einen Ausblick in die immer wichtiger werdende Bedeutung der Berge für Tirols Tourismus und die Zukunft von Alpine Wellness. Leidenschaft und Lebenslust versprühte die Sängerin Jazz-Gitti beim Wellness-Check im Central-Spa in Sölden. Mit Lebenspartner Roman Bogner ließ sie im Wellnessbad auch die Romantik nicht zu kurz kommen.
| Jede Menge Tipps in Ausgabe 6 | „Servus Südtirol!“, mit diesem Gruß erweiterte die Redaktion mit Ausgabe Nummer 6 seinen illustren Leserkreis um die führenden Hoteliers und touristischen Entscheidungsträger jenseits des Brenners.
Den Finger am Puls der Zeit hatte WellHotel bereits im Frühjahr 2005, als das geplante Rauchverbot und dessen Auswirkungen auf den heimischen Tourismus im Cartoon auf die Schippe genommen wurden. Auf humorvolle Art und Weise gab die Zeichnung Tipps, worauf man sich als Raucher wohl zukünftig einstellen wird müssen.
Daneben wurde über die wichtigen Tiroler Leistungsschauen, wie die Frühjahrsmesse, die Wellness-Messe oder die fafga berichtet, wo sich das breite Publikum Expertentipps holen kann; und Ex-FC Wacker Innsbruck Trainer Stani Tschertschessow verriet, wie man mit 40 noch Profisport betreiben kann und wies auf die Bedeutung von Wellness und Regeneration nicht nur für den Spitzensportler hin. Kammerurgestein KR Werner Plank blickte auf sein erfülltes Berufsleben zurück und plädierte für eine solide Lehrausbildung als Grundstein für eine Karriere im Tourismus. Fürs Wellness-Menü sorgte Starkoch Jürgen Burkia mit einem speziellen Kochtipp: Lammfilets in Blaufränkischsauce.
| Wellness mit Stöcken in Ausgabe 7 | Der Vorstandsvorsitzende des Österreichischen Verkehrsbüros, Hans-Dieter Toth, beleuchtete im exklusiven Interview die Chancen der heimischen Hoteliers und schimpfte über jammernde Hoteliers. Er betonte auch, dass er es als touristische Todsünde betrachtet, als Hotelier auf alte Leute zu verzichten, da diese heute so aktiv wären wie noch nie. Vor zehn Jahren habe man als Gastgeber an diese Gästegruppe Gehstöcke ausgegeben, heute seien es zwar auch Stöcke, allerdings zum Nordic Walken.
Mit Stöcken anderer Art beschäftigten sich die Indoor-Golfer, ein neuer Trend im Tourismus, um auch fürs schlechte Wetter gewappnet zu sein. Wer bei schlechtem Wetter aber keine Lust dazu hatte, fand im Magazin auch einen Schlechtwettertipp der anderen Art: Ein Bierbad in der Brauerei Schloss Starkenberg.
Wenn der viel beschäftige Politiker nicht zum Wellness-Check kommen kann, kommt eben WellHotel zum gestressten Landesdiener. Deshalb trat der damalige Landeshauptmann von Tirol, Herwig van Staa, kurzerhand in seinen Amtsräumen und im kurzen Hemd und Anzugshosen zum Fitnesscheck an. Hemdsärmelig und eindrucksvoll bewies er, dass er ebenfalls noch wesentlich leichter zu den Nordic-Walking-Stöcken greifen kann, als zum Gehstock. Und nach ausgiebigem Sport war dann sicher wieder Platz für die Spargelpyramide auf drei Schichten, dem originellen Auftakt zum Menü von Lars Hrzywnatzki vom „Vital Royal Spa Seefeld“.
| Wellness für Kinder in Ausgabe 8 | In seiner achten Ausgabe setzte WellHotel dann aber wieder einen Gegenpol zu den rüstigen, stockschwingenden Alten: Junge Stars gaben Einblicke in ihr Schaffen, und Kinderwellness in Tirol wurde vorgestellt. „Mama, ich bin dann beim Peeling!“, dieser und ähnliche Sätze ziehen immer mehr in die heimischen Tourismusbetriebe ein. Vorreiter dabei war das Sporthotel Achensee.
Alexander Fankhauser war mit 31 Jahren der jüngste je gekürte „Koch des Jahres“ Österreichs. Der inzwischen durch seine Fernsehsendung „Frisch gekocht mit Andi und Alex“ österreichweit bekannte Starkoch zauberte für WellHotel Kalbscrepinette mit Steinpilzen.
Dazu passte auch die jugendliche Miriam Weichselbraun beim Wellness-Check. Österreichs neuester Star am Moderationshimmel dank Dancing Stars versprühte ihren jugendlichen Charme im Hotel „Jungbrunn“ in Tannheim.
Heinrich Dorfer vom „Sport & Wellness Resort Quellenhof“ in Südtirol erläuterte, warum die Gäste bereit sind, für ein tolles Angebot auch einen guten Preis zu zahlen, und warum er extra die Passeier Bundesstraße untertunneln ließ. Gleichzeitig stellte er auch sein neuestes „Kind“ in seinem umfassenden Resort vor, die Parkresidenz Quellenhof.
Nicht nur für Kids, sondern auch für erwachsene Gäste gedacht war allerdings das Alpinklo, ein stilles Örtchen ganz im Stil des guten alten Plumpsklos, das an alte Kindertage erinnern sollte. Erbaut hat die touristische Miniattraktion, für dessen Benützung ein Euro zu berappen ist, Andreas Unterlechner, der Besitzer der kleinsten Vier-Sterne-Pension Tirols. Und auch Cartoonist Johannes Leismüller ließ sich von den immer höher werdenden Ansprüchen der Gäste an das stille Örtchen inspirieren.
| Willkommen Österreich in Ausgabe 9 | Mit Ausgabe Nummer 9 hieß WellHotel nun endgültig die gehobene Hotellerie in ganz Österreich willkommen. Unser Magazin erstreckte seine Ausrichtung nun vom Bodensee bis zum Neusiedler See.
Der Blick über den Tellerrand, heraus aus dem WellHotel-Kerngebiet Tirol und Südtirol, schlug sich auch gleich in der neuen Ausgabe nieder: Johanna Maier aus Salzburg, die weltweit erste Frau, die mit vier Gault-Millau-Hauben ausgezeichnet wurde, sorgte mit Hummer in Orangenkruste fürs leibliche Wohl. Das Thermenhotel Therme Laa Superior in Niederösterreich öffnete seine Pforten und schuf somit eine Wohlfühl-Urlaubsoase neben der bereits bestehenden Tagestherme in Niederösterreich. Der Ehrenpreisträger der Stadt Wien und gleichzeitig Architekturlegende, Prof. Wilhelm Holzbauer, der der Olympiastadt Vancouver zu einer U-Bahn verholfen hatte, machte seinem Namen beim Bau des neuen Hotels alle Ehre. Er gab im Interview Einblick in sein Schaffen und seine zahlreichen weltweiten Projekte.
Österreichs Seilbahnwirtschaft präsentierte sich ebenfalls im Magazin und gab Auskunft, warum es sich die Familien hierzulande sehr wohl noch leisten könnten, mit der ganzen Familie dem Wintersport zu frönen.
Für die Tiroler Farbtupfer im Magazin sorgten Armin Kogler beim Wellness-Check im „Singer’s Spa!“ in Berwang sowie der Bericht über die neu eröffnete Skilounge in Serfaus-Fiss-Ladis. Dieses stilvolle Refugium, in dem man sich beim Ankommen von einer hübschen Hostess die Skischuhe aus- und warme Filzpatschen anziehen lassen kann, soll eine echte Alternative zum dröhnenden Lärm der Après-Ski-Hütten im übrigen Land sein.
| Branchen-Legenden in Ausgabe 10 | Ganz im Zeichen von Legenden aus der Tourismus-, Sport- und Kochbranche stand die zehnte Ausgabe: Ex-Olympiasieger Karl Schranz stellte sich dem Wellness-Check und bewies, dass Fitsein kein Ablaufdatum hat. Er relaxte im Salzburger Hof in Zell am See, der von der Familie Holleis geführt wird. Das seit 53 Jahren verheiratete Hotelier-Ehepaar gab in WellHotel ganz private Einblicke und stellte sein neues Wellness-Schlössl vor.
650 illustre Gäste feierten den 70. Geburtstag von Arlberglegende Adi Werner, und selbstverständlich war unser Magazin gemeinsam mit Bischof Manfred Scheucher, Günther Platter oder Vizekanzler Hubert Gorbach mit dabei.
WellHotel stellte auch Rosi Schipflinger, die jodelnde Promiwirtin aus Kitzbühel vor. Bei ihr können sich ganz nach ihrem Erfolgsrezept „Wärme und Normalität vermitteln“ Promis wie zu Hause fühlen.
Kochlegende Alfons Schuhbeck machte mit seinem Kaninchenrücken auf Artischockengemüse und in seiner bekannt witzigen und originellen Art den Abschluss unter seit langem bekannten und beliebten Urgesteinen.
Und im Cartoon gab es ein paar Tipps, wie die heimischen Gastronomen angesichts der nahenden Fußball-WM mit Legenden wie Ronaldo, Totti und Messi die Gäste bei Laune halten können.
| Wandelbares mit emotionaler Übergabe in Ausgabe 11 | Neue Akzente setzte die Redaktion auch mit der Einführung des WellHotel-Huangarts. Unser Magazin lud renommierte Architekten und Wellnessplaner zum Gedankenaustausch in die Kitzbühler Nobel-Alm Sonnbergstub’n. Nach einer Führung durch das neu eröffnete A-Rosa Grand Spa Resort wurde bei kulinarischen Köstlichkeiten gefachsimpelt.
Im Wandel befindet sich auch das berühmte Hotel Hospiz am Arlberg. Der neue Chef Florian Werner gab ehrliche Einblicke in die Schwierigkeiten einer Hofübergabe und seiner persönlichen Loslösung vom „Übervater“ Adi Werner. Er präsentierte seine neuen Ideen am Arlberg als Weiterbildungsstätte und gab offen zu, dass eine Hotelübergabe auch mit vielen Emotionen verbunden ist. Das Thema der Übergabe und vor allem einer sinnerfüllten Zeit „danach“ scheint aber auch anderen ehemaligen Chefs unter den Fingernägeln zu brennen. WellHotel stellte deshalb den vom Innsbrucker Cafetier Peppi Sailer gegründeten Club „Fifty & more“ für Wirte, Cafetiers und Hoteliers vor. Die über 100 Altchefs tauschen sich bei monatlichen Treffen, Ausflügen meist in Haubenrestaurants oder gemeinsamen Reisen aus.
Wie ein Profi den Wandel vom Spitzensportler in das Leben nach dem Sport vollzieht, verriet Österreichs einziger Grand-Slam-Sieger im Tennis, Thomas Muster. Er unterzog sich dem Wellness-Check in der Therme Loipersdorf und stellte unter Beweis, dass er immer noch ein Musterbeispiel für Fitness ist.
Zukunftsforscher Matthias Horx erläuterte als Gastautor in WellHotel den neuen Trend Selfness. Er prägte diesen Begriff und sieht darin eine große Chance für die Hotellerie: „Selfness-Hotels funktionieren wie eine Bühne, auf der die Gäste zum sozialen Interagieren gebracht werden.“
Für den einzigen Fixpunkt in dieser Ausgabe sorgte Starkoch Mario Plachutta, Spross der berühmten Wiener Plachutta-Familie, der den unvergleichlichen Tafelspitz nach Familienrezept servierte, der den Plachuttas zu Weltruhm verholfen hat.
| Luxus-Boom in Ausgabe 12 | Unser Magazin begab sich in seiner zwölften Auflage auf die Suche nach speziellen Angeboten aus der Luxushotellerie und entdeckte dabei Helikopterflüge nach Mailand inklusive im Angebot, eigene Butler im Luxus-Chalet, private Spa-Suiten mit über 200 Quadratmetern oder Menüs von Haubenküchen im Privat-Appartement. Bei dieser Reportage kristallisierte sich aber auch heraus, dass der wahre Luxus nicht nur in ausgefallenen Angeboten liegt, sondern auch im Umstand, als Gast totale Aufmerksamkeit zu bekommen und das Gefühl zu haben, dass man sich hier wirklich um einen kümmert.
Auch Cartoonist Johannes Leismüller beschäftigte sich mit dem Luxus-Boom und dem Bestreben der Hoteliers, sich in dieser Hinsicht immer originellere Angebote einfallen zu lassen. So legten in seiner humoristischen Zeichnung Hotelangestellte den Gästen einen roten Teppich bis auf den Berggipfel, während der Catering-Hubschrauber erlesene Speisen ebendorthin flog.
Tourismusberater Dr. Manfred Kohl erläuterte im Gastkommentar, dass aber nicht nur die breite Palette der Luxus-Hotels für die Vorreiterrolle des österreichischen Tourismus ausschlaggebend seien, sondern die Profilierung und Spezialisierung, das rasche Reagieren auf Marktveränderungen, der bessere Marktauftritt, die effizientere Tourismuswerbung, das richtige Investieren in die gute Ausbildung und die Weiterbildung der Mitarbeiter.
Doppelolympiasieger Mario Stecher erzählte im Wellness-Check im Pitztaler Hotel Andy, dass Wellness für ihn nicht nur Luxus, sondern auch notwendige Regeneration nach den anstrengenden Wettkämpfen bedeute. Der sympathische nordische Kombinierer deutete beim Interview auch an, dass er seine Berufsperspektive nach der Sportlerkarriere im Bereich Tourismusmarketing sehe.
| Kurzurlaub, Singles und kein Unglück in Ausgabe 13 | Im Volksmund ist die Zahl 13 allgemein eine Unglückszahl. Glücklicherweise galt diese Regel nicht für WellHotel, erschien unser Magazin doch so umfangreich wie noch nie mit 164 Seiten und gab es das Heft auch zum ersten Mal bei den wichtigsten Kiosken und Zeitschriftenhandlungen in Österreich käuflich zu erwerben.
Auch inhaltlich hatte die Ausgabe wieder seinen Finger am Puls der Zeit: Der neue Trend der immer beliebter werdenden Kurzurlaube wurde aufgegriffen. Natürlich sind mit diesen meist Last-Minute anreisenden Gästen auch Unannehmlichkeiten für die Hotels verbunden, da das ohnehin unsichere Geschäft dadurch noch weniger planbar wird. Trotzdem warnte Tourismusberater Dr. Manfred Kohl die heimische Hotellerie davor, sich diesem Trend zu verschließen, um ja nicht einen immer mehr wachsenden Markt zu verschlafen.
Der immer größer werdenden Gruppe von Single-Reisenden macht das neue Hotelresort Aviva in Oberösterreich ein neuartiges Angebot. Dort entsteht das erste auf Einzelreisende ausgerichtete Hotelprojekt Österreichs, das sich als Angebot für Single-Haushalte, die trotzdem ihren Urlaub genießen wollen, als Möglichkeit für Einzelreisende in Kleingruppenform, wie etwa Biker oder Wanderer, oder einfach als Rückzugmöglichkeit für Menschen, die nach Ruhe suchen, sieht. Diesen neuen Trend griff auch Cartoonist Johannes Leismüller auf und entwarf Schleppliftbügel für Singles oder Individualsaunakabinen mit selbstregulierbarer Temperatur.
Highlights der Ausgabe waren auch die Präsentationen des neuen Mohr life resorts in Lermoos sowie der luxuriösen Arlberglodges in St. Anton.
| Mit neuen Ideen in die Zukunft in Ausgabe 14 | Mit Ausgabe Nummer 14 stellten wir auch das neue, von Thomas Grasl geleitete Büro in Wien vor. Damit wollte unser Magazin die persönliche Betreuung der Kunden vor allem im Osten der Republik weiter ausbauen und dem Trend Rechnung tragen, dass der Osten Österreichs auch touristisch immer mehr aufrüstet.
Das 14. Magazin brachte auch noch eine weitere Neuheit: Das WellHotel-Spezial! Den Auftakt machte ein Sonderheft über das Architekturbüro Walch in Reutte, das weit über die Grenzen Tirols mit besonderen touristischen Projekten aufhorchen ließ und einige seiner planerischen Highlights aus der Tourismusbranche in der neuen Beilage vorstellte.
Die dritte Neuheit waren die Top-Shots aus den Breichen Hotellerie & Gastronomie, Tourismus & Freizeit und auch Wellness & Beauty. Sie sollten Höhepunkte aus diesen drei wichtigen Heftbereichen kurz und prägnant vorstellen und ins Rampenlicht rücken.
WellHotel war damit fit für neue Herausforderungen; und Zukunfts- sowie Trendforscher Mag. Andreas Reiterer blickte in die touristische Zukunft im Jahre 2050.
Er befasste sich auch mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die heimische Hotellerie. Er riet zu keiner Panik, aber zum Gedanken machen über die Zukunft mit veränderten Rahmenbedingungen und daran angepassten Angeboten.
Neue Kochrezepte für eine zukunftsweisende Küche aus regionalen Produkten wie mit Lammfleisch gefüllte Champignonköpfe präsentierte der schräge Bio-Koch Manfred Buchinger. Schlagersängerin Simone fand sich zum Wellness-Check im Traumhotel „... liebes Rot Flüh“ ein. Sie nutzte die neue Wellness Oase, um sich vom Auftrittsstress zu erholen. Bei einem Ausblick in ihre Zukunft gab sie offen zu, dass sie es sich gut vorstellen könnte, in zehn Jahren mit Kind und Hund von Auftritt zu Auftritt zu fahren.
| Superlative und originelle Ideen in Ausgabe 15 | Mit Nummer 15 dehnte unser Magazin seinen Erscheinungsraum auch zu unseren Nachbarn nördlich der Zugspitze in den süddeutschen Raum aus und wurde erstmals von der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) geprüft und mit 22.754 verbreiteten Exemplaren ausgewiesen.
WellHotel begab sich auf die Suche nach den originellsten Hotels auf diesem Erdball. Fündig wurden wir beim Parkhotel aus Betonröhren, Suiten in ehemaligen Gefängniszellen, einem Icehotel in Lappland, einem Minihotel hoch oben in einem Baukran, dem Baumhotel aus Holz über den Baumkronen gelegen, einer Unterwasserlodge in Florida oder einer Nobelherberge in einem ehemaligen Stundenhotel.
Für den Superlativ sorgte das höchste Gebäude der Welt, der Burj Dubai, der in Dubai errichtet wird. WellHotel bat den Tiroler Prof. h.c. Karl Landauer zum Gespräch, der dort am Bau des gigantischen Bauwerks beteiligt ist. Der Mauracher Architekt plant im Erdgeschoß des Burj Dubai einen luxuriösen Spa- und Wellnessbereich im Auftrag der Scheichs. Deren ehrgeiziges Ziel ist es, Dubai bis 2015 zum weltweiten Marktführer in Sachen Wellness zu machen.
Marketingexpertin Nicole Resch betonte im Gastkommentar, wie wichtig ständige Medienpräsenz durch richtige und gezielte PR ist. Sie erläuterte, dass sich ein Gast nur bei fortwährender Präsenz bei der Urlaubsbuchung an ein Hotel erinnern werde und dass ein Hotelier nicht seinen Betrieb, sondern die Idee dahinter vermarkten müsse.
Dancing-Star Zabine vergnügte sich schließlich im neuen Spa-Resort der Superlative, im Arosa in Kitzbühel, und merkte humorvoll an, dass man sich an diese für sie neue Art der Luxus-Wellness sehr schnell gewöhnen könnte.
| Fünf Elemente in Ausgabe 16 | Die Redaktion blickte in dieser Ausgabe auf die zwei wichtigen touristischen Leitmessen, auf die „Alles für den Gast“ in Salzburg und die „Hotel“ in Bozen, voraus.
Angezogen vom Kontrast der Elemente im neuen Spa-Bereich des Mohr life resorts in Lermoos verbrachte Sängerin und Entertainerin Tamee Harrison ein relaxtes Wochenende beim Wellness-Check. Das zwischen Florida und Wien pendelnde Energiebündel verriet, dass sie eigentlich niemanden kenne, dem Entspannung nicht Spaß mache und dass sie in einem Hotelzimmer immer zuerst die Flauschigkeit der Pölster teste.
Jenseits von Nouvelle-Cuisine präsentierte der Ernährungsspezialist Jörg Krebber aus München sein Wellness-Menü zu den Fünf Elementen. Sein Wurstsalat (Element Holz), die gefüllten Paprika (Feuer), der Basmati Reis (Metall), das Winter Wurzelgemüse (Wasser) und der süße Brei (Erde) spiegelte die Elemente wider. Er betonte, wie wichtig der Ausgleich von Säuren und Basen für die gesunde Ernährung sei.
Nicht Fünf Elemente, dafür fünf Sterne hat sich das Hotel Cervosa in Serfaus auf die Fahnen geheftet. WellHotel berichtete vom spektakulären Neuausbau. Ganz in seinem Element war auch Tourismuspionier Prof. Heinz Simonitsch, der im Interview sein Leben Revue passieren ließ und auch im zarten Alter von 80 Jahren noch Unternehmergeist beweist. Er baute in Lienz mit dem Grandhotel das erste 5-Sterne-Hotel der Stadt.
Zu Ausgabe Nummer 16 gab es gleich zwei Spezialhefte. Ein Spezial zum Quellenhof Resort, dem Urlaubsparadies der Familie Dorfer im Passeiertal, und eine weitere Sondernummer befasste sich mit dem neuen Trend Medical Wellness, dem medizinischen Wohlfühlen.
| Jede Menge Spitzenhotels in Ausgabe 17 | Das Fachmagazin, mittlerweile auf stattliche 200 Seiten angewachsen, erweiterte in Ausgabe Nummer 17 seinen Blickwinkel nun auch in die Schweiz. Der renommierte Journalist Peter Wernli stellte die führenden Tourismusbetriebe der Eidgenossen vor: Alt und Neu kühn und stilvoll verbunden wurden im Hotel Dolder Grand, hoch über Zürich gelegen, der neue Wellnesstempel Bergoase im Tschuggen Grand Hotel in Arosa kann von sich behaupten, die teuerste bis dato gebaute Wellnessanlage der Schweiz zu sein und auch das Carlton Hotel in St. Moritz präsentiert sich als reines Suitenhotel in neuem Glanze.
Auch das österreichische Sortiment an Spitzenhotels wurde durch die perfekte Verbindung von Luxus und Lässigkeit um ein Spitzenhaus erweitert: WellHotel stellte The Ring, das neue 5-Sterne-De-luxe-Hotel in bester Lage direkt an der Wiener Ringstraße gelegen, vor. Besitzer Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber, zu dessen JJW-Hotelkette das The Ring nun gehört, betonte die Wichtigkeit Wiens wegen seinem wunderschönen Stadtbild mit berauschendem kulturellen Angebot als Standort seiner weltweiten Kette von Luxushotels.
Das Familienimperium der Lürzers in Obertauern war Mittelpunkt einer Spezialausgabe: Die Lürzers betreiben mittlerweile drei Hotels und sind weit über die Grenzen Salzburgs für ihre legendären Après-Ski-Lokale bekannt.
Passend zu Silvester präsentierte Mansur Memarian, der erste Haubenkoch Persiens, im Wellness-Menü ein ganz besonderes Silvestermenü mit bretonischem Hummer auf Sesam-Honigcracker, Tiroler Rehrücken mit Kakao-Cannelloni und Millefeuille vom Schokoladenmousse.
Mit dabei auch erstmals das mittlerweile äußerst beliebte Wellness-Lexikon.
| Après-Ski, Nichtrauchen und jede Menge Spezial in Ausgabe 18 | Neu in Heft 18 waren die inzwischen nicht mehr wegzudenkenden Geständnisse der Wellnesserin Sonja Bräu, die in charmanter und humorvoller Art die neuesten Entwicklungen in der Wellnessbranche kommentiert, sowie das Erscheinen des ersten WellHotel Superior. Das erste Leitthema des neuen Ablegers, das durch erlesenes Design, edelsten Druck und ein eigenes Layout den Superior-Standard dokumentieren sollte, war das Hoteldesign.
Hauptthema in Ausgabe 18 war Après-Ski, und daher holte WellHotel das Lasso raus und präsentierte die führenden heimischen Après-Ski-Lokale, die zu den profitabelsten Betrieben im heimischen Tourismus zählen. Unser Magazin war auch auf der Suche nach spektakulären Zahlen, so kann man etwa in Ischgl Bier in Metern bestellen, sind in der Hohenhaus Tenne in Schladming 30 Kilometer Bierleitungen verlegt oder fehlen dem Moserwirt in St. Anton jedes Jahr 30.000 Gläser.
Bluatschink Toni Knittel machte den Wellness-Check im Leading Family Hotel & Resort Alpenrose in Lermoos und überraschte mit dem Geständnis, dass er Wellness-Urlaub mache, um in Ruhe arbeiten zu können und daher schon einige Ideen für seine Bücher oder Musicals im Whirlpool geboren worden seien.
Cartoonist Johannes Leismüller bewies, dass sich die heimische Tourismusszene immer noch mit dem Thema Nichtraucherschutz herumschlagen muss. Er gab ein paar Vorschläge, wie heimische Hoteliers den leidgeplagten Rauchern ihren Urlaub durch spezielle Aufgüsse in der Sauna, einer Extraportion Pfeffer zum Frühstücksei für den morgendlichen Hustenanfall oder der Verwendung von Nikotinpflastern statt Akupunkturnadeln wenigstens ein bisschen versüßen können.
Ausgabe Nummer 18 hatte gleich drei Spezialausgaben zu bieten: Das erste Spezial stellte das Hotel Gut Weißenhof in Radstadt vor. Auf der über 20 Quadratmeter großen Hotelanlage lassen sich Skiurlaub, Golfen, Reiten oder einfach Wellness pur problemlos und optimal miteinander verbinden. Das Spezialheft stellte auch die neue k&k Gutshoftherme, das luxuriöse Kaminzimmer und die neue Residenz mit Suiten vor.
Spezial Nummer 2 präsentierte den Südtiroler Urlaubsort Gröden, der mit seinen Hotels, darunter so bekannte wie das Adler oder das Alpen Royal Grand Hotel, und zahlreichen Sportangeboten eine Ausnahmestellung in den Dolomiten einnimmt. Ebenfalls von WellHotel vorgestellt: die dortigen Hotels Groner, Welponer und Diamant.
Der Reuttener Gastronomiebedarffirma Wex war Spezial Nummer 3 gewidmet. Die Gastrofirma aus dem Tiroler Außerfern beweist seit 30 Jahren Kompetenz und Weitblick in Sachen Gastronomieküchen und Lokaleinrichtungen, und die vielen vorgestellten gelungenen Projekte stellten das auch eindrucksvoll unter Beweis.
| Euro 2008 in Ausgabe 19 | Im Sommer 2008 kam kein österreichisches Magazin an der Fußballeuropameisterschaft im eigenen Land vorbei. Deshalb hörte sich auch WellHotel in seiner 19. Ausgabe bei den gastgebenden Hotels für die Nationalteams aus ganz Europa um:
Acht heimische Spitzenhotels durften teilnehmende Teams beherbergen und umsorgen. Sie erfüllten dabei den Fußballstars auch so manchen Sonderwunsch. Im Burgenland gastierten Österreich, Kroatien und Polen, Tirol beherbergte den späteren Europameister Spanien und Tschechien, in Salzburg fühlten sich Russland und Griechenland wohl und das wohl prominenteste Team, Weltmeister Italien, logierte in Niederösterreich.
Auch im Cartoon wurden die Auswirkungen der EM auf die heimische Gastronomie humorvoll auf die Schaufel genommen: So bekommen im Tourismus völlig alltägliche Begriffe oder Phrasen wie „Die Karte bitte!“ oder „Ihren Pass bitte!“ im Zuge der EURO eine völlig neue Bedeutung.
Dancing-Star Florian Steidl bereitete sich auf das sportliche Großereignis mit einem Wellness-Check im Stanglwirt in Going vor. Aber nicht nur der Fernsehmoderator ließ seine Glückshormone tanzen und war vom Aufenthalt begeistert, sondern auch Stanglwirt-Tochter Maria Hauser engagierte Steidl gleich, um die legendäre Weißwurstparty anlässlich des Hahnenkammrennens zu moderieren.
Die beiden Spezialausgaben beschäftigten sich diesmal einerseits mit „Hotelkosmetik & Beautyanwendungen“ und andererseits mit den Entwürfen und Kreationen des Innenarchitektenbüros Tschaffert & Giovannini, die zu den führenden Planern Südtirols und Oberitaliens gehören und fünf neue Hotelumbauten aus ihrer Hand vorstellten.
Die überwältigende Resonanz der Leser auf das Designmagazin WellHoteL Superior hat beim Redaktionsteam einen gewaltigen Motivationsschub ausgelöst und es dazu veranlasst, das Hochglanzmagazin zum fixen Programmpunkt zweimal im Jahr zu machen.
| Hotelbewertungen am Prüfstand in Ausgabe 20 | Das aktuelle Thema in Ausgabe Nummer 20 waren die Vor- und Nachteile von Hotelbewertungen im Internet. Hörte man sich früher einfach im Bekanntenkreis um, schauen die Bucher von heute ganz gezielt ins Internet. Vorrangig bedienen sich die Kunden bei ihrer Informationssuche zu diesem Zwecke Meinungs- und Bewertungsportalen. WellHotel befragte deshalb Tobias Hammer vom Marktführer Holiday Check. Daneben sprachen wir mit führenden Hoteliers, wie sie mit den Meinungsäußerungen im Internet umgehen.
Deutschlands wohl bekanntester Kochstar, Eckart Witzigmann, soeben zum „Koch des Jahrhunderts“ gewählt, servierte Rehmedaillons mit Selleriepüree als seinen Hauptgang für das Wellness-Menü und plauderte dabei charmant aus dem Nähkästchen, etwa warum er als erster Deutscher den dritten Michelin-Stern erkochen konnte. Er gab zukünftigen Berufsanfängern auch noch einen Tipp mit auf den Weg: „Wer die Hitze nicht verträgt, sollte nicht in die Küche gehen!“
Passend zu diesem Blick über die Grenze war auch der Wellness-Check in Ausgabe 20. Die beste deutsche Langläuferin und aktuelle Medaillengewinnerin von Vancouver, Evi Sachenbacher-Stehle, ließ im Juffing Hotel & Spa in Hinterthiersee die Seele baumeln und erholte sich von anstrengenden Weltcupeinsätzen. Die nördlich der Zugspitze oft als „Athletin der Herzen“ titulierte Spitzenathletin verriet, dass eine Sportlerin nicht nur von den sportlichen Erfolgen, sondern auch von der Anerkennung durch die Fans lebe. Deswegen sei es ein tolles Gefühl für sie, wenn es Menschen gebe, die das, was sie mache, gut fänden.
Zurück in Österreich stellte WellHotel schließlich noch das fernöstlichste Thermenerlebnis der Alpenrepublik vor: Das neue Linsberg Asia in der Buckligen Welt verbindet traditionelles asiatisches Design mit modernen europäischen Gestaltungselementen.
Das Hotel Alpine Palace in Saalbach-Hinterglemm, ein luxuriöses 5-Sterne-Hotel, wurde neu ausgebaut und daher in einem Spezialheft gesondert vorgestellt. Spezial Nummer 2 widmete sich 30 Jahren Thurner Architektur, einem Architekturbüro aus Saalfelden, das bereits international mit Projekten für Aufsehen sorgte.
| Ausblicke und Alpin-Relax trotz Finanzkrise in Ausgabe 21 | Leitthema von Ausgabe Nummer 21 war die internationale Finanzkrise. Tourismusberater Dr. Manfred Kohl gab Tipps für die Hoteliers zur Bewältigung der Krise wie Mut zur Konzeptanpassung, clevere Preispolitik statt Preispanik und das Hochhalten der Motivation der Mitarbeiter und warnte vor dem Krankjammern der Tourismusbranche. Mit Humor wurde im Cartoon gegen die Krise angekämpft und angedeutet, wie Synergien im Hotelalltag besser genützt werden können: So soll der Koch in Zukunft für den Saunaaufguss zuständig sein und dabei gleichzeitig Speisen am Grill zubereiten oder Gäste im Fitnessstudio beim Spinning für den Strom für den Skilift sorgen.
WellHotel wagte trotz Finanzkrise einen Blick in die Zukunft des Tourismus. Im deutschen Duisburg ist das Hotelzimmer der Zukunft bereits Wirklichkeit. Dort werden am Fraunhofer-Institut heute noch futuristisch anmutende Innovationen, wie ein Pendelbett, das die Gäste sanft in den Schlaf wiegen soll, die frei wählbare Farbstimmung durch versteckte LED-Leuchten in Wand und Decke oder der Ausbau des gesamten Bades zur Wärmekabine getestet. Eine riesige Panoramaverglasung dient als überdimensonialer Bildschirm, und geöffnet wird das Hotelzimmer nicht mehr mit Schlüssel oder Keycard, sondern mit dem eigenen Handy.
WellHotell lud die italienische Skirennläuferin Denise Carbon zum Wellness-Check ins Passeiertal nach Südtirol. Im dortigen Quellenhof genoss die sympathische Kastelrutherin ein paar entspannte Tage und bereitete sich auf die Skiweltmeisterschaften vor. Dabei verriet sie, dass sie, immer wenn sie Heimweh hat, die Kastelruther Spatzen – ihr Onkel Norbert Rier ist Sänger der Volksmusiktruppe – anhöre und sie privat sehr gerne in den Alpen unterwegs sei.
Dazu passend präsentierte unser Magazin das höchstgelegene 4-Sterne-Hotel der Alpen, das Ötztaler Ski- und Golfresort Hotel Riml auf 2200 Metern Seehöhe.
Das erste beigelegte WellHotel-Spezialheft beschäftigte sich mit „Bad-Design & -Einrichtung“. und Spezial Nummer 2 stellte die Südtiroler Architekten Folie & Schorn vor, die seit nunmehr 25 Jahren für gelungene und Aufsehen erregende Projekte bekannt sind.
| Wetterfee, Prosecco und Internetbuchung in Ausgabe 22 | Der touristische Siegeszug des Internets war das Hauptthema von Ausgabe 22. WellHotel präsentierte eine Umfrage von Kohl & Partner unter 350 Hotels in Österreich, Süddeutschland und Südtirol: Demnach nutzen 64 Prozent der Gäste das Internet als Medium Nummer 1 für die Urlaubsplanung, weit abgeschlagen dahinter das altgediente Telefon mit 28 Prozent, das Fax mit sechs Prozent und der fast schon altmodisch anmutende Brief mit zwei Prozent. Unser Magazin hörte sich zusätzlich bei Spitzenhoteliers um und berichtete von ihren persönlichen Erfahrungen.
Ins Land des Prosecco, in die Region Venetien, entführte eine ausführliche Reportage. Dort, im Garten von Venedig, gedeihen die Reben für den klassischen Prosecco, den geschützten DOC Prosecco Conegliano, den es als Schaumwein (Spumante) und als Perlwein (Frizzante) zu genießen gibt. WellHotel präsentierte die lauschigsten Plätze, die besten Feste, die schönsten Unterkünfte und die kulinarischen Highlights aus der Gegend des weltbekannten Schaumweines.
Ähnlich spritzig präsentierte sich ORF-Wetterfee Isabella Krassnitzer im Wellness-Check. Sie relaxte in der Forsthofalm in Leogang bei von ihr selbst vorhergesagtem Traumwetter und berichtete, wie sie zur Wetterfee der Nation wurde: Eigentlich wollte sie sich beim ORF bei einem ausgeschriebenen Casting in den Sparten Sprachen und EDV bewerben und trat dann spontan auch zum Wettercasting an. Sie überzeugte und mit abgeschlossenem Geografiestudium in der Tasche waren die Weichen bereits gestellt.
Die Wellnesserin Sonja Bräu berichtete in gewohnt humorvoller Weise von der Qual der Wahl beim Aussuchen der richtigen Wellness-Lokalität vor lauter Hamams, Tepidarien, Laconien, Almhüttensaunen und Dampfbädern und von den Begegnungen mit der Männerwelt in einer Sauna – selbstverständlich aus weiblicher Sicht!
Fürs Wellness-Menü sorgte einer der besten Köche Italiens, Rino de Candido vom Excelsior mountain style spa resort in St. Vigil. Das Mitglied der italienischen Kochnationalmannschaft betonte die Wichtigkeit der Bereitschaft, junge Menschen für den Kochberuf zu begeistern, und servierte Filet vom Bachsaibling mit Ferula-Pilzen gefüllt und Fenchel in Orangensauce.
Die aktuellen Spezialausgaben widmeten sich einerseits der Firma Thoma Holz100 und ihren aus dem Holz entsprungenen Architekturprojekten und andererseits dem Thema „Raumausstattung & Hoteleinrichtung“. Zahlreiche renommierte Ausstatter präsentierten dabei neue Trends und ihr Firmenportfolio.
| Andreas Hofer goes Wellness in Ausgabe 23 | Ganz im Zeichen des Andreas Hofer-Gedenkjahres „200 Jahre Tiroler Freiheitskampf“ stand der Cartoon von Ausgabe Nummer 23. In Tirol kam im Jahr 2009 niemand an diesem Thema vorbei und auch der heimischen Hotellerie wurden originelle Vorschläge wie die Schwitzhütte „Berg Isel“, das Fitnessprogramm „Selbstverteidigung mit Sensen“ oder der Barfußwanderweg Innsbruck-Mantua als Angebot an ihre Gäste schmackhaft gemacht.
Andreas Hofer hätte wohl auch das Wellness-Menü hervorragend gemundet, verwendet Karl Volgger, der Vizepräsident des Südtiroler Kochverbandes, doch nur heimische Zutaten und Produkte für seine „Alpine Wellness Küche“. Der Chefkoch vom Hotel Majestic in Reischach kredenzte unseren Lesern Graukäsenocken und gebratenes Perlhuhnbrüstchen mit Erdäpfelkrusteln auf Gemüsegröstl.
Andreas Hofer stand auch Namenspatron für ein neues Golf & Spa Resort im Südtiroler St. Martin im Passeiertal. Das neu eröffnete Hotel Andreus mit 5-Sternen liegt als erstes Hotel Südtirols direkt an einem 18-Loch-Golfplatz.
Die neuesten Trends in Sachen „Hotelkosmetik & Beautyanwendungen“ waren wieder so umfangreich, dass die Innovationen in einem weiteren Sonderheft zusammengefasst wurden. Aber WellHotel verharrte natürlich nicht nur in der Geschichte, sondern befasste sich auch mit aktuellen Themen:
Der vergangene Winter war – trotz der Finanzkrise – der zweiterfolgreichste der österreichischen Geschichte. Mit insgesamt 62,9 Millionen Nächtigungen konnte man ähnlich wie in Südtirol eine stolze Bilanz ziehen. Zu verdanken war das vor allem einem Plus bei den Inländern, die einen neuen Rekordwert erreichten.
Der Finanzkrise trotzen will auch die Vienna International Hotelmanagement AG, die mit ihren 45 erstklassigen Hotels zu den größten Hotelbetreibern Mitteleuropas zählt. Vorstand Rudolf Tucek erzählte von seinen Visionen für die Zukunft und dass seiner Meinung nach, die Gastgeber zum Gesamtdienstleister werden müssen, die das Gesamterlebnis Urlaub für den Gast organisieren müssen und dass sich die Cube-Hotels in ganz Österreich durchsetzen werden.
| Hotelsterne neu und 400 Jahre Know-how in Ausgabe 24 | Das Magazin blickte in Ausgabe Nummer 24 bereits in die Zukunft und beleuchtete die neue Vergabe der Hotelsterne ab Jänner 2010. 25 Jahre lang galt das alte System, nun wurde es vom neuen österreichisch-deutschen Kriterienkatalog „Hotelklassifizierung Neu“ abgelöst. WellHotel erfuhr, dass sich drei Viertel der heimischen Hotels diesem System anschließen werden und sich die Gäste damit über eine gesicherte Qualität in Österreich freuen dürfen.
Tirols touristisches Urgestein, Stanglwirt Balthasar Hauser, wurde anlässlich des 400-Jahre-Jubiläums seines Betriebes zum persönlichen Interview gebeten. Er erzählte ganz offen, dass er eigentlich immer nur Bauer sein wollte, er aber schon mit 17 Jahren das Erbe als Gastwirt antreten musste. Er gab auch offen zu, dass er zwar hart gearbeitet habe, aber auch sehr von der Saat seiner Eltern profitiert habe. Der Stanglwirt sei bei seinen drei Kindern in guten Händen, aber trotzdem sei es für ihn als Tausendsassa immer noch ein schönes Gefühl, gebraucht zu werden.
Tirols alte Tradition und Erfahrung in Sachen Wellness und Tourismus strahlen jetzt sogar bis ins deutsche Regensburg aus. WellHotel berichtete von der Eröffnung des Götzfried, des ersten dortigen Wellness-Hotels, geplant mit Know-how aus Tirol.
Die Wellnesserin Sonja Bräu freute sich in ihrer Kolumne darüber, inzwischen schon eine kleine Berühmtheit mit stetig wachsender Fangemeinde zu sein – immerhin wurden ihr in Leserbriefen bereits so ehrenvolle Ämter wie dem Ehrenschutz bei der Rhabarber-Brühen-Session im Sudhaus Ampflwang, der Präsidentin einer Frauen-Bibelrunde oder zur Verkostung von edlen Wellness-Drinks bei DrinkArt angeboten. Und sie malte sich in anschaulichen Bildern aus, wie sie das Hohe Haus in Wien auch noch Wellness-mäßig auf Vordermann bringen könnte.
Das Südtiroler Beratungsbüro „Michaeler & Partner“ füllte mit seinem Erfahrungsschatz und sechs neuen Großprojekten ein eigenes Spezialheft. Das 60 Mitarbeiter umfassende Team bietet seinen Kunden eine Fülle von interessanten Angeboten, wie Projekt-Management, Controlling oder Marketing.
| „Frühstück bei ihr“ und emotionale Architektur in Ausgabe 25 | In Jubiläumsheft Nummer 25 wagte Chefredakteur Michael Klimesch einen Blick auf die Bedeutung der Architektur für ein florierendes Hotel. Fast alle Hoteliers, die sich der Architektur als Marketingstrategie verschreiben haben, weisen eine Erfolgsbilanz auf, und gute Häuser sind gleich oder gar besser gebucht als vor der Finanzkrise.
Daneben wurde der Zukunftsmarkt „Touristen aus China“ unter die Lupe genommen. Urlaubsgäste aus dem Reich der Mitte könnten Mitteleuropa einen neuen Milliardenmarkt erschließen und WellHotel blickte auf mögliche Angebote für diesen neuen Markt voraus. Nicht ganz ernst gemeint hingegen die Betrachtung im Cartoon, wie mit einem Spezialdampfbad mit erhöhter CO2-Konzentration chinesischen Gästen eine gewohnte Umgebung geboten werden kann.
Claudia Stöckl, die normalerweise jeden Sonntag auf Ö3 zum „Frühstück bei mir“ bittet, frühstückte beim Wellness-Check im „Vinoble Day Spa“ in Kaindorf bei Leibnitz, bekannt für seine Eigenkreationen wie Wein- und Hollundertreatments. Die elegante ORF-Lady tankt ihre Kraft nicht nur aus Wellness, sondern auch aus ihrem starken Glauben und nützte den Besuch auch gleich für die Unterstützung ihres Kinderhilfsprojektes „Zukunft für Kinder“ in Kalkutta.
Sonderthema in der Jubiläumsausgabe war „Bad-Design & -Einrichtung“. WellHotell präsentierte neue Trends und Innovationen auf dem Gebiet der Hotelbäder. Ganz stark im Kommen sind Bäder mit Wohnkomfort und Ambiente, da das Hotelbadezimmer immer mehr zur Visitenkarte des ganzen Hotels wird.
Fürs Jubiläumsmenü war Fernsehkoch Horst Lichter zuständig. Der aus der Küchenschlacht bekannte Schnauzbartträger verriet, warum er als Kabarettbegeisterter auch manchmal die Küche mit der Bühne tauscht. Er hielt ein Plädoyer für die gute alte Hausmannskost und brachte Püree „à la Mama“ als Vorspeise auf den Tisch. Das Hauptgericht, das perfekte Filetsteak, müsse dick genug geraten, denn alles, was unter 400 Gramm liege, sei schon Carpaccio!
Die Hotelierfamilie Mattersberger aus Grän baute ihr Wellnesshotel Engel erfolgreich zu einem Schmuckkästchen um und bietet ihren Gästen nun ein wahrhaft himmlisches Angebot. Unserem Magazin war dies natürlich ein eigenes Spezialheft wert, in dem auch vom rauschenden Opening-Fest berichtet wurde.
Die kleine Rückschau auf 25 Ausgaben beweist eindrucksvoll, dass WellHotel den Finger immer am Puls der Zeit hatte, neue Entwicklungen aufgegriffen und Trends erkannt hat. Das untermauert die Fülle der heiß diskutierten Leitthemen aus sechs Jahren und die große Bandbreite an informativen Beiträgen.
Mittlerweile hat sich dank der treuen Leserschaft und der zahlreichen Werbepartner aus dem anfangs zarten Pflänzchen WellHotel mit einer Auflage von mittlerweile mehr als 28.000 Exemplaren das führende Fachmagazin für Hotellerie, Tourismus und Wellness in Österreich und Südtirol entwickelt.
Der Dank gilt Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser!