Neue Ruheoase mitten im Ischgler Zentrum
Hotel Christine / Ischgl
In der Tourismusmetropole Ischgl gehörte das Hotel Christine schon bisher zu den Top-Häusern. Seit kurzem punktet es nicht nur mit der perfekten Lage in der Fußgängerzone und der heimeligen Atmosphäre, sondern auch mit einem neuen, erweiterten Wellnessbereich über zwei Geschoße. Planer BM Thomas Ladner hat eine außergewöhnliche Ruheoase mitten im Ischgler Ortszentrum geschaffen.
Der
Zubau im 4-Sterne-Hotel Christine erfolgte im nord-westlichen Bereich
und wurde dem Gesamtkonzept des Hotels angepasst. Im ersten
Untergeschoß entstand der neu gestaltete großzügige Saunabereich mit
Dampfbad, Salionarium, Finnischer Sauna, Infrarotkabine, Eisgrotte,
Erlebnisdusche und Ruheraum. Ein Fitnessraum und das Solarium ergänzen
das Angebot.
Chinalack trifft auf dunklen Schiefer. Das
Erscheinungsbild ist geprägt von Wänden in hellem Chinalack und dunklen
Schieferböden. Der Ruheraum wird durch ein großes Fenster zur Terrasse
– die gleichzeitig als Freibereich der Sauna dient – mit Licht
durchflutet. Dieses gelangt durch Glastrennwände auch in die restlichen
Räume. Ein Highlight ist die Lehmwand in der Ruhezone, die neben seiner
beruhigenden Wirkung auch ein perfektes Raumklima erzeugt.
Schlichte
Eleganz. Über eine breite einläufige Treppe gelangt man in das
Hallenbad im zweiten Untergeschoß, in der Wand wurden stylische
Dekorationsnischen ausgebildet. Im Hallenbad dominiert eine schlichte
Eleganz, welche durch das rechteckige Edelstahlbecken (8 x 3,50 Meter)
in Kombination mit glatten weißen Wänden und dem durchlaufenden
Schieferboden erreicht wird.
Über eine Treppe kommt man in den
Ruheraum des Hallenbades im ersten Untergeschoß. Dieser Bereich ist
komplett abgetrennt. Ein großes Panoramafenster ermöglicht Ausblicke
auf die Umgebung.
Im Zuge des Zu- und Umbaus wurde die
Personenaufzugsanlage um eine Haltestelle verlängert, dazu mussten
mittels aufwendiger Unterfangungsarbeiten der Betonschacht des Aufzugs
und der Gang, der als neuer Fluchtweg dient, abgesenkt werden.
Für
den Zubau des Hallenbades und des Technikraums im dritten Untergeschoß
musste die gesamte nord-westliche Hotelfassade mittels einer
vorgesetzten Stahlbetonwand und Anker unterfangen und gesichert werden.
Neu eingesetzte Stahlsäulen und Stahlträger ermöglichten die freie
Raumgestaltung und ersetzen abgebrochene tragende Wände im ersten
Untergeschoß. Die Mühen haben sich gelohnt, das Architekturbüro Ladner
und die Hoteliersfamilie Muigg schufen ein Hotel mit vielen optischen
Reizen und einer echten Wohlfühlatmosphäre.
