Perfektes Teamwork sorgte für neuen Stern am Serfauser Tourismushimmel

Gourmethotel Maximilian

Das Team des Innsbrucker Büros Burgstaller sorgte nicht nur für die Vergaben, sondern auch für eine konsequente Einhaltung der Kosten in jeglichen Bereichen. Nach ausgeklügelten Plänen wurde jeder Posten berechnet und gemeinsam mit der Bauleitung des Reuttener Architekturbüros Walch an die jeweilige Bausituation  angepasst, ohne die exakten Vorgaben zu verlassen. Dies ist umso bemerkenswerter, als es sich beim Maximilian um einen kompletten Um- und Zubau handelt, bei welchem Teile des sehr alten Bestandes komplett erneuert werden mussten. Umso wichtiger war eine kompetente Kontrolle, um auch bei vielen unvorhersehbaren Schwierigkeiten richtig reagieren zu können. Das Ergebnis kann sich jedenfalls mehr als nur sehen lassen.
Das Architekturbüro Walch meisterte die planerische Großaufgabe, den Bestand total zu renovieren und einen westseitigen Zubau samt einer kompletten funktionellen Umstrukturierung des Hotels zu realisieren.
Praktisch alle öffentlichen Bereiche des Hotels sowie sämtliche Zimmer wurden grundlegend verändert und an die modernen Anforderungen angepasst. Die Zahl der Betten stieg von 72 auf 100. Die bestehende, tragende Baustruktur verfügte über geringe Raumhöhen und enge Stiegenhausbreiten, trotz dieser Sachzwänge schafften es die Planer, ein funktionsfähiges und großzügiges Hotelangebot zu integrieren. Die Zimmer verfügen nun nicht nur über eine Top-Ausstattungsqualität, sondern auch über spektakuläre Ausblicke in die Serfauser Bergwelt.
Architekt Armin Walch: „Es waren einige planerisch Kunstgriffe nötig, damit das Gebäude trotz der Höhenstaffelung eine architektonische Einheit bildet. Vor allem die Verbindung des traditionellen Hauses samt Satteldach mit den modernen Dachzubauten gestaltete sich schwierig. Das Ergebnis macht das Hotel Maximilian jedoch unverwechselbar. In der Materialiensprache wurde versucht, zwischen Alt und Neu zu vermitteln. Das gesamte Erdgeschoß wurde als verkleideter Natursteinsockel ausgebildet, nord-, süd- und westseitig entstanden durchgehende Balkone und Terrassen, um das Gebäude in seiner optischen Höhe zu reduzieren. Auch die Dachdeckung mit anthrazitfarbenen Eternitschieferplatten und die Vertikalverkleidung der großen Dachaufbauten unterstreichen den Anspruch, eine formale Einheit zu schaffen.
Somit wurde dem Hotel ein Erscheinungsbild gegeben, das mit den regionsüblichen Materialien wie Naturstein, Holz-, Glas- und Verputzflächen eine Integration in das Ortsbild ermöglicht. Das optische Erscheinungsbild entspricht einer regionalen, aber reduzierten Formensprache, strahlt eine gewisse Eleganz aus und zieht in einem exponierten Standort in Serfaus die Blicke auf sich. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Projektmanagement Burgstaller, der Familie Tschuggmall und dem Investor konnte so in kurzer Zeit eine komplexe Bauaufgabe perfekt abgewickelt werden.“

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