Tiroler Herzblut generationsübergreifend
Gafal Hof / Going am Wilden Kaiser
In einer fast schon kitschig-ländlichen Idylle, wo weder Autolärm noch sonst ein störendes Geräusch die wohlverdiente Mußezeit beeinträchtigen, liegt hoch über Going (und in wenigen Autominuten erreichbar) das Anwesen des Gafal Hof’s mit nunmehr drei Gebäuden: Der 230 Jahre alte Stamm-Hof, das Tirolerhaus – vor zwölf Jahren erbaut, und seit diesem Sommer neu die Alm, welche das Gafal-Ensemble perfekt komplettiert.
1989 wurde im „Mutterhaus“, sprich wohl besser Oma-Lisi-Haus, mit vier Ferienwohnungen begonnen, Gästen eine urige, ruhige Unterkunft zu bieten. Mittlerweile finden hier bis maximal 50 Erholungssuchende (und diese mit Sicherheit findend!) in verschiedenen Wohneinheiten ganz nach Geschmack und Vorlieben Platz.
Ein Urlaub wie aus dem Bilderbuch. Sauna, Solarium, ein gemütlicher Grillplatz, Tischtennis und für die Kleinen ihr eigenes Spielhaus im Freien, ein Spielzimmer, die Möglichkeit, freilaufende Hasen, ein Pony, die Katze, Kühe und Kälbchen zu füttern und streicheln, das „Aha-Erlebnis“ frisch gemolkener Milch und der morgendliche Brötchenservice sind die Gafal-Zutaten, um sich hier bestens betreut und umsorgt wohl zu fühlen. All inclusive rundum die unberührte, wildromantische Tiroler Natur am Fuß des Gebirgszuges Wilder Kaiser. Und das Schwätzchen mit Oma Lisi, immer und gerne offenen Ohres für alles Zwischenmenschliche, ist sowieso unbezahlbar.
Die neue Gafal-Alm aus purem Holz. Das jüngste Gafal-Haus mit vier Ferienwohnungen zu je 90 Quadratmeter spielt alle Stückerln, die ein Ferienherz nur begehren kann: zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, zwei Toiletten, ein großzügiger Wohnraum mit Küchenblock sowie Terrasse oder Balkon für den ungetrübten Blick in die Natur.
Das ganz Besondere neben allen Annehmlichkeiten im Inneren ist jedoch die kompromisslos natürliche Blockbauweise, basierend auf der jahrhundertealten Tradition geschredderten Holzes. Hier wurde ganz bewusst kein Ziegel verwendet, das Haus ist ein Durch- und Durch-Holzbau und garantiert daher ein ebenso durch und durch gesundes, angenehmes und erholsames Wohnklima.
Zukunftsmusik à la Gafal. An noch mehr Service für die vornehmlich langjährigen Stammgäste wird derzeit gefeilt. So ist künftig geplant, auf Wunsch das Frühstück auch zu servieren und in weiterer Folge ein kleines, feines und ganz persönlich geführtes Restaurant zu installieren. Und wohl vor allem die Mamas einfach entscheiden lassen, ob sie lieber in den eigenen vier Ferienwänden für ihre Lieben brutzeln oder sich halt doch hin und wieder auch zum gedeckten Tisch sitzen möchten. Individualurlaub in seiner ursprünglichsten Form mit einer großen Portion Tiroler Herzblut in den Tiroler Bergen. Herz, was willst du mehr ...
„Das ist mein Leben.“ Stefan Unterlechner, junge 21 Jahre, wächst nun als Enkel von Lisi und Simon Heuberger in deren Nachfolge hinein. Eine seltene Konstellation in Landflucht-Zeiten wie diesen, welche aber dem Trend trotzend umso besser funktioniert. Weil der Jungbauer und Jungwirt nun mal mit seinem von den Eltern in die Wiege gelegten Herzblut bei der Sache ist (Andreas und Sabine Unterlechner, die gemeinsam mit Seppi Greil die Tourismusmarke „Mit Tiroler Herzblut“ erfolgreich ins Leben gerufen haben, Anm.).
Stefan, der ja mit und im kleinsten Vier-Sterne-Hotel Unterlechner in St. Jakob in Haus im Pillerseetal aufgewachsen ist, sieht seine Zukunft ganz klar droben am Berg auf dem Gafal Hof von Oma und Opa: „In der Landwirtschaft herrscht nie der gleiche Trott, kein Tag ist wie der andere. Es gibt ständig neue Herausforderungen, ich bin viel in der frischen Luft und hier sind praktische Arbeiten zu erledigen, was mir sehr liegt. Ich kann mir gar nichts anderes mehr vorstellen“, sagt der Herzblut-Junior aus tiefster Überzeugung.
Das erfreuliche Beispiel eines jungen, modernen Menschen, der – für Gleichaltrige vielleicht völlig uncool – diese Entscheidung für sich getroffen hat, absolut dazu steht und dabei einen äußerst zufriedenen, überlegten Eindruck hinterlässt. Einfach ein cooler Typ, dieser Stefan Unterlechner da droben auf dem Gafal Hof.
