Design trifft Tradition im Aktivresort Valavier
Valavier Aktivresort / brand
Mit einer umfangreichen Erweiterung des Wellness- und Spabereichs, 30 neuen Zimmern und dem Ausbau der hoteleigenen Infrastruktur setzt das Hotel Valavier neue Maßstäbe im „Ländle“. Ein beheizter Außenpool, Sprudelliegen mit Bergblick, Bowling- und Bocciabahnen, sowie eine Indoor-Golfanlage und viele andere Finessen versprechen den Gästen in Zukunft noch mehr Komfort. Besonderes Augenmerk wurde auf die Ausstattung, Farbgestaltung und Materialauswahl in den Gästezimmern gelegt, die alle so klingende Namen wie Alpinloft, Gartensuite, Murmelsuite oder Bergfex tragen. Im gesamten Hotel überzeugt ein harmonisches Miteinander von Alt und Neu und begeistert durch Sachlichkeit gepaart mit Leidenschaft. Das „Jägerheim“ der ersten Generation ist nach wie vor in den Bauernstuben und dem früheren Bürgermeisterzimmer spürbar – als Kontrast dazu steht der heimatverbundene Lifestyle von heute.
Neben Investitionen in die Ausstattung des Hauses setzen die Meyers vor allem auf originelle Ideen, um in schwierigen Zeiten Gäste anzulocken. Das „Hasenhotel“ etwa ermöglicht Kindern, sich im Urlaub um einen flauschigen Liebling zu kümmern bzw. das eigene Haustier mitzubringen. Küchenchef Marco Kanig wiederum verrät den Gästen in Kochkursen seine köstlichen Geheimnisse. Die neue Kücheneinrichtung wurde übrigens vom Aschaffenburger Unternehmen Edgar Fuchs GmbH geliefert. Fünf neue, modernst ausgestattete Schulungs- und Seminarräume machen das Hotel zum interessanten Business-Treffpunkt.
Herausragendes Familienangebot. Selbst zweifache Eltern, wissen die Meyers ganz genau, was einen Urlaub zum Erfolg für die ganze Familie werden lässt und legen daher besonderes Augenmerk auf das Betätigungsfeld der Kinder. Ein vielschichtiges Sport- und Betreuungsangebot für den Nachwuchs – vom Baby bis zum Teenie – lässt garantiert keine Langeweile aufkommen und den Eltern etwas Raum und Zeit für Zweisamkeit – wie etwa im Spa-Bereich, der kurzerhand zur kinderfreien Zone erklärt wurde. Hier erwarten die Gäste der Panoramapool samt Sonnendeck, die Vital- und Saunawelt mit Brechlbad, jede Menge Ruhezonen und als besonderes Highlight das Partner-Spa oder das Open-Air-Massagedeck samt zahlreicher Treatments mit Naturprodukten und Kosmetik aus dem Alpenraum. Dass das Aktivresort seinen Namen zu Recht trägt, beweisen auch die zahlreichen Indoor- und Outdoorangebote, vom Beachvolleyballplatz bis zu einer eigenen Funsporthalle ist alles vorhanden. Wobei das schönste Angebot immer noch die traumhafte Alpenlandschaft rund um das Hotel zu bieten hat ...
Von der Zollstation zum Aktivresort. Es ist bei weitem nicht der erste Umbau, den die Familie Meyer in ihrem Hotel gewagt hat. Die Tradition des Hauses reicht bis ins Jahr 1914 zurück. Das heutige Vier-Sterne-Hotel war eine Zoll- und Jausenstation für Grenzjäger, bis die Großmutter des jetzigen Besitzers, Wilhelmine Meyer, mit ihrem Mann daraus den „Gasthof Jägerheim“ machte. Ihr Sohn, Vater des heutigen Hausherrn, war damals jüngster Bürgermeister Vorarlbergs und hatte seinen Amtssitz im alten Gebäudeteil des heutigen Hotels, da im Gemeindehaus zu wenig Platz war. „Besprechungen und Amtshandlungen wurden damals auch im Beisein von uns Kindern geführt“, erinnert sich Edi Meyer.
Der heutige Besitzer übernahm den Gasthof vor 30 Jahren und baute ihn mit seiner Frau Andrea 1995 zum Hotel um. 2002 wurde die zweite große Umbauphase abgeschlossen, in der unter anderem das Panoramahallenbad auf der sechsten Etage des Hotels installiert wurde. Ab sofort hieß das Hotel Valavier, wie der rätoromanische Name des Tals lautet und was so viel wie „am offenen Wasser bzw. Bach“ bedeutet, wie Gastgeberin Andrea Meyer weiß.
Die Entscheidung zum aktuellen Umbau fiel noch vor der globalen Wirtschaftskrise, doch Familie Meyer dachte gar nicht daran, sich den Schwierigkeiten zu beugen. „Die Zinsen sind gefallen, das ist doch Grund genug gerade jetzt zu investieren!“, gibt sich Hotelier Edi Meyer zuversichtlich. Die Aufnahme eines Kredites verlief für ihn im Gegensatz zu vielen Hoteliers und Gastronomen im Osten Österreichs ohne Probleme. Von einer angespannten Beziehung zwischen Banken und Tourismusunternehmen war damals noch nichts zu spüren.
„Das Haus hat eine lange Tradition, die wir für sehr wichtig erachten und die wir im täglichen Hotelbetrieb leben“, sagt Gastgeberin Andrea Meyer stolz. „Mit der Neueröffnung schreiben wir ein neues Kapitel, das sicher mit einem gewissen Risiko verbunden ist, aber dank unseres Erfolgsrezepts, traditionelle Werte mit modernem Lifestyle zu verbinden, können wir optimistisch in die Zukunft blicken.“
