Hotelneubau glänzt mit lebendiger Tradition in familiärer Atmosphäre

Hotel der Waldhof, St. Anton

Schon beim Betreten des Waldhofs merkt man, dass das Haus seinem Namen alle Ehre macht – der einzigartige Duft von unbehandeltem Holz strömt einem angenehm in die Nase und verbreitet sofort eine beruhigende Atmosphäre. Der Urlaub beginnt entspannt bei einem Willkommenstrunk und einem netten Gespräch mit der Chefin – sitzend am großen Holztisch in Fichte antik. Denn eine Rezeption sucht man hier vergebens.

| Gespräch statt Rezeption | „Bei 18 Zimmern brauche ich keine Rezeption, die Gäste kommen oft so gestresst an und haben so viele Fragen – bei einem entspannten Gespräch beginnen sie ihren Urlaub schon ganz anders und alle Probleme und Fragen können in Ruhe geklärt werden“, lacht Andrea Ladner, die durch ihre langjährige Tätigkeit als Rezeptionschefin im Hospiz sehr genau weiß, was die Gäste wirklich wünschen. Aufgrund dieser Erfahrungen und den eigenen Vorlieben wurde der Waldhof sorgfältig geplant – Architekt DI Peter Schillfahrt und sein Team sorgten für die professionelle Umsetzung. Das Ehepaar Ladner ist sich einig: „Die Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Schillfahrt war sehr angenehm und in jeder Situation eine große Hilfe. Unser Haus ist genauso geworden, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir haben es so gebaut und eingerichtet, dass wir uns wohlfühlen, denn nur so können wir auch authentisch bleiben.“
Der Waldhof verfügt über zwei Einzelzimmer, 13 De-luxe-Doppelzimmer und drei Suiten unter dem Dach mit Sichtgiebel. Die Zimmer wurden mit viel Liebe zum Detail und zur Natur eingerichtet – aus naturbelassenem Zirbenholz – echte Handarbeit vom Tischler Arnold Meusburger aus Bizau. Zirbenholzbetten sorgen für einen tiefen, erholsamen Schlaf. Stoffe aus natürlichem Loden in angenehmen Farbkombinationen vermitteln leichte Tiroler Gemütlichkeit.
Besonderen Wert hat die 41-jährige Chefin auf die Details gelegt, so gibt es in jedem Zimmer eine Saunatasche und verschiedenfarbige Handtücher für Damen und Herren, die Doppelbetten können geteilt werden, der Fliesenboden in Holzoptik in den Bädern schafft die Verbindung zum Hotelnamen Waldhof und die indirekte Beleuchtung sorgt für die passende Wohlfühlatmosphäre. Die komplette Beleuchtung wurde von der Firma Wegelicht aus Hermagor übernommen. Die Doppel- und Einzelzimmer verfügen über eine Rainbowdusche und getrennte Toilette – die Suiten sind mit Bad und getrennter Toilette ausgestattet. Alle Zimmer haben einen Balkon, Internetzugang, Telefon, Kabel-TV, DVD-Player, Sitzecke sowie teilweise Ankleideschrank. Das perfekte Tüpfelchen auf dem „i“ bilden die individuell für den Waldhof kreierten Bilder des Kärntner Innenraumgestalters und Malers Hannes Mair, die sich mit Skifahrer- bzw. Bergsteigermotiven und Alpentieren farblich abgestimmt auf das jeweilige Interieur vom Keller bis zum obersten Stockwerk wiederfinden.
Die geradlinig eingerichtete Saunalandschaft im Waldhof ist mit einer Bio- und einer Finnischen Sauna mit Blick auf die Arlberger Bergwelt ausgestattet, sowie mit einer Infrarotkabine und einem Dampfbad. Entspannung finden die Gäste im „Panoramaruheraum – Waldesruh“ oder in der kleinen „Plauderecke“ bei einer Tasse Tee.

| Frühstück wird serviert | Zum Frühstück lockt ein reichhaltiges Angebot, welches am Tisch serviert wird. „Wir haben uns bewusst gegen die üblichen Buffets entschieden, da wir der Meinung sind, der wahre Service beginnt damit, dass sich der Gast sein Essen nicht selber holen muss. Und unsere Gäste geben uns Recht“, erklärt Michael Ladner, der am Abend mit einem 4-gängigen Menü und den dazu passenden Weinen aufwartet. Kochkurse und Caterings sind ab dem Sommer auf Anfrage möglich, da das Hotel als Ganzjahresbetrieb geführt werden soll. „In St. Anton ist im Mai die Saison zu Ende und alles hat zu. Trotzdem gibt es noch genug Gäste bzw. auch Einheimische, die oft bis nach Landeck fahren müssen, wenn sie etwas essen gehen möchten. Wir werden auch im Sommer geöffnet haben und einmal schauen, wie das Angebot angenommen wird“, sagt Andrea Ladner.

 | Durchdachte Energieversorgung | Auch in Sachen Energieversorgung setzt der Waldhof neue Maßstäbe. Die einzige sichtbare Wärmequelle im Hotel ist der knisternde Kamin neben der Bar – ansonsten sucht man im Waldhof Heizkörper oder Ähnliches vergeblich, denn das Hotel wird ausschließlich durch Erdwärme versorgt. Familie Ladner hat sich bei dieser Entscheidung ganz auf die Unterländer Firma Meco Erdwärme GmbH verlassen, welche ein gesamtheitliches Erdwärmekonzept fürs Hotel erarbeitet hat. Gegenüber einem konventionellen Hotel werden im Waldhof rund 20.000 kg CO2 weniger emittiert und keine Abgase und kein Feinstaub vor Ort ausgestoßen. Dies fügt sich in die nachhaltige Philosophie der Hoteliers zum Schutz der idyllischen Region ein und bietet dem Gast die Möglichkeit, Komfort und Wellness auf einem ökologischen Niveau zu erfahren. „Unseren Gästen fällt das angenehme Klima im Haus auf, und auch, dass wir keine Heizkörper haben.  Wir sind sehr froh, diesen Schritt gewagt zu haben!“,  freut sich Michael Ladner. Der Waldhof ist damit das erste Hotel dieser Größenordnung am Arlberg, das nur mit Erdwärme auskommt.

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