Tourismus & Freizeit
Größter Skicircus im Tal der Spiele
Nach dem Rekord-Winter im Vorjahr ist Saalbach Hinterglemm auch heuer am besten Weg zu Top-Nächtigungszahlen.
Im Sommer wiederum wird das Tal der Spiele propagiert.
Die Zwei-Saisonen-Tourismusregion Saalbach Hinterglemm im Salzburger Land ist mit knapp 3000 Einwohnern und über 17.500 Gästebetten eine der meistfrequentierten Winterdestinationen in Österreich. 90% des Umsatzes kommen über den Tourismus – und somit tut sich ständig etwas in den beiden beliebten Orten.
Im abgelaufenen Tourismusjahr (Winter 07 / 08 und Sommer 2008)
konnte erstmals die Nächtigungs-Schallmauer von zwei Millionen
durchbrochen werden. Und auch die Zahlen vom Dezember 2008 lassen die
Touristiker im Skicircus erneut strahlen, denn mit 223.280 Nächtigungen
(31.928 Nächtigungen mehr) wurde im Glemmtal ein sattes Plus von 16,7 %
verbucht. Auch im Jänner 2009 war die Buchungslage ausgezeichnet, und
der Februar ist generell ein sehr nächtigungsstarker Monat in Saalbach
Hinterglemm.
Größter Skicircus Österreichs. Über 200
Pistenkilometer und 55 hochmoderne Seilbahn- und Liftanlagen machen den
Verbund Saalbach, Hinterglemm und Leogang zum größten Skicircus
Österreichs. Die Schneespezialisten lassen es mit Hilfe von über 450
Schneeerzeugern und acht Speicherteichen auf 90 % der Pisten schneien,
auch wenn Frau Holle mal keine Lust auf natürlichen Schneefall hat.
Täglich
sind 380 Mitarbeiter der Bergbahnen an den 55 Seilbahnen und Liften in
Saalbach Hinterglemm und Leogang im Einsatz – davon sind 88 Personen
alleine mit der Pistenpräparierung und Beschneiung rund um die Uhr
beschäftigt, damit die Wintersportler am nächsten Tag wieder perfekte
Bedingungen vorfinden.
Ein einziges Pistengerät hat den Wert eines
Einfamilienhauses – in Saalbach Hinterglemm und Leogang sind jede
Nacht 60 dieser Pistengeräte unterwegs, um die 200 Pistenkilometer zu
präparieren. Der Skipass garantiert Spaß und Unterhaltung von 8.30 Uhr
bis 22 Uhr – ob auf den Pisten, in den Funparks oder bei den
beleuchteten Rodelbahnen und den Flutlichtpisten.
Seit dem Jahr 2000 wurden über 155 Millionen Euro in neue Bahnen, Pisten und die Beschneiung investiert.
Gründe
für Rekord. Sehr zufrieden zeigt sich Tourismusdirektor Wolfgang
Breitfuss: „Hauptauslöser für den Nächtigungsrekord 2008 war mit
Sicherheit der vergangene Rekordwinter. Doch auch im Sommer konnten wir
durchschnittliche Nächtigungen verbuchen. Wir sind sehr etabliert und
stabil auf den traditionellen Märkten und konnten darüber hinaus ein
großes Potential auf zentraleuropäischen Märkten abschöpfen. Das
hervorragende Ergebnis vom heurigen Winter resultiert nicht zuletzt aus
den frühen Schneefällen und der perfekten Beschneiung der Pisten, so
konnten die Bergbahnen schon vor Dezember ihren Betrieb aufnehmen.
Herausragende Events wie die Swatch Snow Mobile,
das Sport2000
Winteropening, Rave on Snow und der Fila Sprint Euroskicup waren ein
starker Besuchermagnet in der Vorsaison. Alleine die beiden Wochenenden
mit Swatch Snow Mobile und Rave on Snow haben 20.500 Nächtigungen
generiert.“
Auch die Bergbahnen Saalbach Hinterglemm melden
Rekordzahlen vom Dezember. Bergbahnen-Marketingleiterin Katrin
Mitterer: „Erstmals konnten schon im Dezember über 30.000
Tagesskifahrer im Skigebiet gezählt werden. Super Pisten und
zugkräftige Veranstaltungen lockten viele Besucher in den Skicircus.“
80
Nationen zu Gast. Beim Blick in die Statistik der Herkunftsländer weist
Saalbach Hinterglemm eine sehr hohe Internationalität aus: Urlauber aus
80 verschiedenen Nationen nächtigten zum Beispiel im Jänner im
Glemmtal. Erfreulich ist auch der große Zuwachs an Übernachtungen im
hohen Qualitätsbereich und die Steigerungen auf den traditionellen
Märkten Österreich, Deutschland, Benelux, Skandinavien und England. Am
holländischen und südafrikanischen Reisemarkt ist Saalbach Hinterglemm
sogar die absolute Nummer eins, wenn es um den Winterurlaub geht.
Die
Zielsetzung für die nächsten Jahre ist, dieses hohe Niveau zu halten
und gewisse nächtigungsschwächere Zeiten noch stärker auszulasten. So
sollen besonders die Vor- und Nachsaisonen Sommer wie Winter durch
Veranstaltungen weiter belebt werden.
Skicircus ist „Ready for
Landing“. Mit Tui Fly, FlyNiki, RyanAir, SkyEurope & Co landen
viele Wintersportler am Salzburger Airport, der sich in den letzten
Jahren zur Drehscheibe für Low-Cost-Carrier aus ganz Europa entwickelt
hat. Zahlreiche weitere Fluglinien bieten Schnäppchen-Flüge mit der
Destination Flughafen München an.
Auf Initiative des
Tourismusverbandes suchten drei ansässige Taxiunternehmen gemeinsam
nach einer Lösung zur raschen und effizienten Anbindung der
Ferienregion Saalbach Hinterglemm. Von den Flughäfen Salzburg und
München geht’s mit dem Holiday Shuttle (Salzburg 37,- Euro, München
86,- Euro) bis direkt vor die Hoteltüre in Saalbach Hinterglemm.
Über
einen virtuellen Taxistandplatz auf www.holiday-shuttle.at kann bis
zwölf Stunden vor Anreise der Transfer gebucht werden. Seit der
Geburtsstunde im Jahr 2005 konnten über 20.000 Gäste sicher und
termingerecht chauffiert werden.
Saalbach Hinterglemm im Sommer
– das Tal der Spiele.Dort, wo in der kalten Jahreszeit Ski- und
Snowboardfans zu Hause sind, locken im Sommer 450 km markierte
Wanderwege für den Spaziergänger ebenso wie für den hochalpinen
Bergfreak. Damit Hiker und Biker sich nicht ins Gehege kommen, stehen
für Mountainbiker rund 180 km beschilderte
Rad- und Mountainbikewege zur Verfügung.
Wer
einmalige Ausblicke über schneebedeckte Gipfel und saftig grüne Almen
genießen, hierzu aber keine schweißtreibenden Aufstiege in Kauf nehmen
will, der profitiert von den vier Aufstiegshilfen, welche im Sommer
auch Mountainbikes kostenlos in luftige Höhen befördern.
Ob Kinder-, Naturschau-, Wasser-, Wissens-, Fest- oder Sportspiele – Saalbach Hinterglemm schafft unbegrenzte
Urlaubs-Möglichkeiten.
So
bietet z. B. die Freibadanlage „Käpt´n Hook“ eine einzigartige
Badelandschaft, und die „magische“ Welt des Talschluss-Teufelswassers
ist ein großzügig angelegter Themenpark, welcher an vielen Spiel- und
Wellness-Stationen rund um das Element Wasser vorbeiführt. Direkt neben
dem Teufelswasser befindet sich ein weiterer Erlebnisbereich: In
„Schnitza‘s Holzpark“ dreht sich alles ums Holz – Holzspiele,
Schnitz-Workshops, rustikales Alpen-Minigolf und lebensgroße
Schnitzfiguren begeistern die Besucher.
Der neue Hochseilpark im
Talschluss bei der Lindlingalm verspricht druch die unterschiedlichen
Schwierigkeitsgrade ein aufregendes Erlebnis mit Spaß und
Herausforderung für Groß und Klein.
Und auch zwischen Berg- und
Mittelstation der Kohlmaisgipfelbahn in Saalbach gibt es für Familien
und Kinder seit letztem Sommer einen brandneuen Erlebnisweg mit vielen
lustigen Spielestationen. Große und kleine Kinder tauchen ein in die
wunderbare Geschichte des kleinen Clowns, der sein Lächeln verlor...
Rund
30 bewirtschaftete Almhütten sorgen nicht nur für die kulinarischen
Gustostückerl bei einer Bergtour, sie warten beim Saalbach
Hinterglemmer Almsommer auch mit traditionellen Schmankerln auf: lokale
Volksmusik-Gruppen spielen zünftig auf und die Hüttenwirte zaubern
g´schmackige Pinzgauer Spezialitäten auf den Tisch.
Biker Mania,
World Games of Mountainbiking, Dorffeste, Musikfeste auf den Almen,
Bergmessen unterm Gipfelkreuz, Heumandl-Feste am Dorfplatz Saalbach,
Gasslfeste in Hinterglemm, Schafabtrieb und Herbstbauernmarkt.
Das ist nur ein kleiner Auszug aus dem Veranstaltungskalender in Saalbach Hinterglemm.
www.saalbach.com
Zur Sache: Fakten zu Saalbach Hinterglemm
Seehöhe: 1003 bis 2100 Meter
Einwohner: 2970
Bettenkapazität: 17.569 in allen Kategorien
Bettenkapazität 3*: 2602 in Saalbach / 2093 in Hinterglemm
Bettenkapazität 4*: 1767 in Saalbach / 2048 in Hinterglemm
Übernachtungen: 1.490.199 (Winter 2007/08)
Pistenkilometer: 200 km bestens präparierte Abfahrten
Beschneiung: 90 % der Pisten beschneit
Liftanlagen: 55 mit Kapazität von 90.928 Personen/Stunde