Editorial WellHotel 4-2009

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Auch wenn in dieser Ausgabe in gewohnter Manier über aktuelle Umbauten von renommierten Häusern, über neue Zukunftstrends in den Bereichen Hotellerie und Wellness sowie über interessante, fundierte Studien berichtet wird, ist das vor Ihnen liegende Exemplar ein Besonderes. Nämlich das 25. seit Gründung von WellHotel vor sechs Jahren. Sie, geehrte Leserinnen und Leser, sowie unsere treuen Werbepartner haben diese kontinuierliche Entwicklung zum führenden Hotel-Fachmagazin ermöglicht. Dafür ein herzliches Dankeschön!

Weil sich jedoch 2009 schon dem Ende zuneigt, wollen wir uns genug Zeit nehmen, dieses Jubiläum gebührend zu feiern. So wird im Frühjahr 2010 eine große Sondernummer erscheinen, in welcher die Höhepunkte der vergangenen 25 Ausgaben zusammengefasst und Zukunftsthemen aufgegriffen werden. Weil Stillstand Rückschritt bedeutet, arbeiten wir bereits an einem Re-Design. Bewährtes soll beibehalten, Raum für Neues geschaffen werden. Eines bleibt garantiert gleich: wir wollen die innovative Informationsplattform für die Tourismuswirtschaft im Alpenraum bleiben. Gemeinsam mit der großen WellHotel-Familie wird uns das sicher gelingen.

Nun aber genug der vielen Worte. Viel Vergnügen bei der Lektüre der 25. Ausgabe und ein erfolgreiches, gesundes 2010 wünschen Ihnen

herzlichst die Herausgeber
Michael Klimesch & Mathias Huter

Unemotionale Betrachtung emotionaler Architektur

WellHotel Leitartikel

Eines vorweg: die vielzitierte Krise konnte von der Hotellerie abgewandt werden. Gute Häuser sind gleich oder gar besser gebucht als in den „rosigen Aktienzeiten“. War also die ganze Aufregung umsonst? Mitnichten, ganz im Gegenteil! Sie hat sogar eine extrem positive Auswirkung gehabt. Die Branche hat sich wieder auf ihre Stärken, auf ihren Ursprung und auch auf mögliche Alleinstellungsmerkmale im internationalen Vergleich besonnen. Ein häufig diskutierter Punkt war die Architektur im Alpenraum als Vorteil gegenüber anderen Destinationen. Grund genug, dieses – eigentlich hoch emotionale – Argument ganz emotionslos zu betrachten.

Lesen Sie weiter »

Chinesische Touristen – der Zukunftsmarkt

Neue touristische Zielgruppe

Urlaubsgäste aus China – ein möglicher Milliardenmarkt, der sich immer mehr öffnet und Touristikern verlockende Perspektiven verheißt. Experten sind sich einig: Über kurz oder lang wird China Reiseweltmeister. Für 2015 werden bereits 100 Millionen chinesische Auslandstouristen prognostiziert. Unweigerlich wird diese touristische Zielgruppe auch in Mitteleuropa ihre Spuren hinterlassen. Passend zum Thema erschien im Profil Verlag München nun eine aktuelle Untersuchung mit dem Titel „Chinesische Touristen in Deutschland – Potentiale und Perspektiven des Quellmarktes China“. Autor Rainer Fugmann wurde für seine dem Buch zugrundeliegende Diplomarbeit im März 2009 auf der ITB mit dem Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaften mit dem Prädikat „Beste praxisorientierte Arbeit“ ausgezeichnet. WellHotel sprach mit dem Autor und Chinatourismusspezialisten über Chancen und Risken des chinesischen Reisemarktes.

Lesen Sie weiter »

Reisestromanalyse von 1998 bis 2008

Deutschsprachige Alpenländer im Wettstreit

Die Österreichische Hoteliersvereinigung (ÖHV) verglich, wie sich die Ankünfte in Österreich, Südtirol und der Schweiz in den vergangenen zehn Jahren entwickelt haben. Nicht nur der BIP-Anteil von 8 % beweist dabei den hohen Stellenwert des Tourismus für Österreichs Wirtschaft, auch der im internationalen Vergleich hohe Anteil der Tourismusexporte am BIP in der Höhe von 5,21 % unterstreicht die Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs. Zum Vergleich: In der Schweiz liegt der BIP-Anteil mit 2,93 % deutlich darunter, in Italien macht er 2,01 % aus und in Deutschland 1,10 %. Ein weiteres Ergebnis der Analyse: Während die Schweiz im Untersuchungszeitraum klar deutsche Urlauber an Südtirol verloren hat, konnte Österreich seinen Marktanteil stabil halten.

Lesen Sie weiter »

Wellnesscheck mit Claudia Stöckl

Day-Spa mit Stil und Noblesse

Claudia Stöckl, die personifizierte Eleganz , verbrachte einige Stunden im ebenso noblen, von Designer Joachim Hallwachs entworfenen Vinoble Day-Spa in der Südsteiermark, dem ersten dieser Art in Österreich. Hier ist die Basis von Luise Köfer und ihrer noch jungen, in der Spitzenhotellerie jedoch bereits top etablierten Marke Vinoble. Das Day-Spa zeichnet sich durch die Anwendung von eigens kreierten Wein- und Holundertreatments aus, welche gleich der hauseigenen Kosmetiklinie durch ihre hochwirksamen, ausschließlich in Österreich produzierten Inhaltsstoffe brillieren. Der perfekte Rahmen also für eine im wahrsten Sinne des Wortes gepflegte Wohlfühlzeit.

Lesen Sie weiter »