Editorial WellHotel 3-2010

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Wir freuen uns, dass seit einigen Monaten auch die gehobene Hotellerie der deutschsprachigen Schweiz zu unserer Leserschaft gehört. Damit sind wir nun praktisch im gesamten Alpenraum mit unserem Fachmagazin WellHotel vertreten. Durch diese neuerliche Erweiterung des Leserkreises wollen wir unseren Blick über die Landesgrenzen weiter schärfen und vermehrt herausragende Projekte unserer Schweizer Nachbarn präsentieren.

Mit der aktuellen Ausgabe sind wir auch auf der international angesehenen Leitmesse interbad in Stuttgart vertreten, welche vom 13. bis 16. Oktober im neuen Messezentrum stattfindet. Wir würden uns glücklich schätzen, Sie auf unserem Stand 8F71 in der Halle 8 persönlich begrüßen zu dürfen. Beim Reden kommen ja bekanntlich die „Leit z‘amm“.

Leider gibt es auch etwas Betrübliches zu berichten. Für diese Ausgabe wäre ein Wellness-Check mit der bekannten Sängerin Antonia aus Tirol im Lermooser Hotel Post geplant gewesen. Der sympathische Star verunglückte jedoch wenige Tage zuvor mit dem Auto und wurde schwer verletzt. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses war zumindest die Lebensgefahr gebannt und Antonia wieder auf dem Weg der Besserung. Wir wünschen hiermit alles Gute und eine baldige Genesung!

Viel Freude bei der Lektüre der 28. Ausgabe wünschen Ihnen

herzlichst die Herausgeber
Mathias Huter & Michael Klimesch

Politik will die Kraft der Alpen nützen – aber nur wie?

Leitartikel von Michael Klimesch

Mit großem medialem Getöse wurde kürzlich unter der Schirmherrschaft des Tiroler Landeshauptmanns Günther Platter die Plattform „The Alps“ aus der Taufe gehoben. Das Ziel der internationalen Vereinigung ist eine Stärkung der Marke Alpen gegenüber den erfolgreichsten Destinationen der Welt. Mehr Gäste sollen in den Alpen Urlaub machen. Klingt grundsätzlich gut, doch einige Ansatzpunkte sind zumindest zu hinterfragen.

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Über den Wellness-Gipfel 2010

Eine Nachbetrachtung zum Wellness-Gipfel 2010
von Dr. H. Jürgen Kagelmann

In diesem Jahr gibt es eine bemerkenswerte Häufung von Kongressen und Tagungen zu Wellness. Den Anfang machte im Januar der „7. internationalen Spa & Wellness Kongress“ (mit dem interessanten, wenn auch orthografisch falschen Leitthema „Spa´s in der Krise?“), im August folgte der Wellness-Gipfel, im Oktober schliesslich der Wellnes-Hotel-Kongress in München – vom Weltkongress „Global Spa Summit“ im Mai in Istanbul ganz abgesehen. Akzeptierten wissenschaftlichen Theorien nach bedeutet eine solche Häufung von Fachzusammenkünften in einem Gebiet, dass damit eine gewisse Reife der Entwicklung erreicht ist. Anders formuliert, Wellness ist mittlerweile ein in seiner Bedeutung anerkanntes soziales Phänomen, so dass Fachveranstaltungen jetzt nicht mehr die Funktion haben, auf eine neue Richtung aufmerksam zu machen, sondern vor allem dazu notwendig sind, den Menschen, die sich fachlich mit diesem Gebiet befassen, Orientierung zu liefern, Einordnungen der in viele Richtungen driftenden Bewegung und ihrer vielen Trends zu besorgen.

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Der Fuß als Zentrum fürs Wohlbefinden

Phytomassopodia-Methode

Die erste patentierte Methode für ein ganzheitliches Wohlbefinden, das von den Füßen ausgeht, heißt Phytomassopodia und findet seinen Ursprung in der römischen Antike. Österreichische Vorzeige-Spa’s wie diese im Salzburgerhof in Zell am See oder im ... liebes Rot-Flüh in Haldensee sind die ersten Mitglieder der sehr exklusiven „Wellness from Feet-Academy“ (WFA), welche mit der Phytomassopodia-Methode ihre hauseigenen Wellness-Programme krönen. Diese Methode ist aus der Zusammenarbeit von Prof. Giuseppe Mazzocco, Dozent für Sportmedizin an der Universität Padua, dem Facharzt für Physiatrie, Dr. Alessandro Mazzocco, und Dr. Robert Paladin, Fachdoktor für Heilkräuterkunde, entstanden und basiert auf dem wissenschaftlichen Studium der antiken römischen Tradition und der Massage mit dem „Strigiles“, vereint mit den Wirksamkeiten der Pflanzen. Dank diesem Studium ermöglicht Phytomassopodia (PMP) die Wiedergeburt dieses ganzheitlichen Rituals des antiken Roms. WellHotel-Redakteurin Renate Linser-Sachers hinterfragte die Charakteristika dieser innovativen Technik.

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Wellnesscheck mit Reinhold Bilgeri

Hollywood made in West-Austria

Da sage noch einer, dass Österreich zu klein und unbedeutend sei, großes Kino zu machen. Wo ein leidenschaftlicher Wille, da ein produzierender Weg. Wo ein authentischer Stoff, da eine emotionale Umsetzung. Und wo Vorarlberger Ehrgeiz, da ein Reinhold Bilgeri, der sein 2005 veröffentlichtes Buch in Eigenregie nun auf die Leinwand bannte. „Der Atem des Himmels“ als Hommage an die Lebensgeschichte von Mutter Ilse, heute 98 Jahre alt. Um nach aufregenden und spannenden Zeiten rund um die Produktion und Kino-Premiere die Seele wieder etwas baumeln zu lassen, entspannte sich der Rock-Popper, Buchautor und Filmemacher bei der Familie Mattersberger im Wellnesshotel Engel in Grän. Und war dem Atem des Himmels hier auf wohltuend engelsgleiche Art ganz nahe ... WellHotel-Redakteurin Renate Linser-Sachers durfte ihn dabei begleiten.

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